Aachen - 16.000 schwarzgelbe Tüten werden vor dem Spiel verteilt

16.000 schwarzgelbe Tüten werden vor dem Spiel verteilt

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Auch „Nachrichten”-Volontärin Saskia Zimmer unterstützt Alemannia Aachen: Gestern waren es zwei Hände vor dem Verlagsgebäude an der Dresdener Straße, morgen werden es 16000 Hände am Tivoli sein, die die schwarzgelben Tüten zum Himmel richten. Foto: Harald Krömer

Aachen. 16.000 Hände, eingehüllt in schwarzgelbe Tüten, gehen am Sonntag um 14 Uhr in der Soers zum Himmel: Die „Nachrichten” zeichnen beim fünftletzten Heimspiel im altehrwürdigen Tivoli verantwortlich für die große Abschiedsaktion vor dem Anpfiff der Partie gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth.

Die Voraussetzungen für den Vergleich mit dem Aufstiegsaspiranten aus dem Frankenland sind nahezu optimal: Fast alle Tickets sind vergeben - es gibt nur noch Karten für den Aachener Wall und wenige für die Haupttribüne - und die Atmosphäre dürfte bestens sein: nicht zuletzt dank der Tütenaktion, die eine zusätzliche Unterstützung von den Rängen signalisieren soll.

16.000 schwarzgelbe Plastiktragetaschen mit dem Aufdruck „go!”, der Ziffer „5” und dem Schriftzug „Tschö Tivoli” werden am Sonntag vor dem Spiel verteilt.

„Das ist eine tolle Aktion”, freut sich Alemannias Manager Andreas Bornemann schon „auf das schwarzgelbe Farbenmeer, in das die Ränge getaucht werden”.

Auch Abwehrspieler Mirko Casper fiebert dem Sonntag entgegen: „Solche Aktionen sind einfach super. Sie sorgen bei uns Spielern für zusätzliche Gänsehaut und zusätzliche Motivation.”

Musikalisch untermalt wird die Aktion zwar nicht mit dem sicher auch passenden Titel „Und dann die Hände zum Himmel”, sondern vielmehr mit der bislang beim Abschied vom Tivoli stets gespielten Hymne „The Final Countdown”.

„Wir haben uns für dieses Stück bei den Aktionen entschieden, weil wir den Countdown ja auch runterzählen bis zum letzten Heimspiel”, erklärt Alemannia-Sprecherin Sina Neeb.

Der definitive Abschied der Profikicker aus dem 101 Jahre alten Stadion am 24. Mai ist auch schon ausverkauft.

Danach wird die traditionsreiche Kultarena nicht sofort den Abrissbaggern preisgegeben, sondern wenigstens noch ein halbes Jahr die Heimspielstätte von Alemannias Amateuren. Bornemann: „Die Profis werden hier auch noch weiter trainieren.”
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