Aachen - 15 000 Euro für die Taifun-Opfer

15 000 Euro für die Taifun-Opfer

Von: Martina Stöhr
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Spendenübergabe bei Misereor: Pirmin Spiegel, Alexander Quadflieg, André Houben und Georg Quadflieg (von links). Foto: Heike Lachmann

Aachen. „Das ist ein Ort großer Not und großer Klage“, meinte Monsignore Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des Hilfswerks Misereor, mit Blick auf die vom Taifun Haiyan verwüsteten Philippinen. Umso mehr freut er sich über die großzügige Spende der Firma Quadflieg, die 15 000 Euro für das Krisengebiet zur Verfügung stellt.

„Wir kennen Misereor als verlässlichen Partner“, sagte Bauunternehmer Georg Quadflieg bei der offiziellen Spendenübergabe. Besonders wichtig sei ihm, dass die Hilfsorganisation ihre eigenen Leute vor Ort hat. Darüber hinaus arbeitet Misereor laut Spiegel aber vor allem mit verlässlichen Partnern auf den Philippinen. Die Lage sei noch immer kritisch und Hilfe vonnöten, betonte er.

Zunächst habe Misereor mit Paketen geholfen, die unter anderem Grundlebensmittel, sauberes Wasser und Medikamente enthielten. Doch nach der ersten Notfall-Versorgung sei nun auch Unterstützung für den Wiederaufbau des Archipels gefragt.

Wie die Hilfe im Einzelnen aussehen wird, entscheidet sich laut Spiegel erst vor Ort. Nötig sein wird die Unterstützung seiner Meinung nach noch viele Monate. Geholfen wird unter anderem mit Saatgut und neuen Booten für die Fischer.

„Wir leben in Deutschland im gelobten Land“, meinte Georg Quadflieg. Es sei ihm wichtig, Solidarität mit denen zu zeigen, denen es nicht so gut geht. Gemeinsam mit Georg Quadflieg kamen sein Sohn Alexander Quadflieg und Geschäftsführer André Houben zu Misereor in der Mozartstraße, um sich ein Bild von der Lage auf den Philippinen zu machen. Auf der Karte zeigte Monsignore Spiegel ihnen, wo die Verwüstungen besonders schlimm sind.

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