Gesamtschule: FDP sorgt für den Aufreger im Stadtrat
Von Alfred Stoffels
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Die FDP sah den Fall allerdings gänzlich anders und sprach von «unsäglichen Plänen» und einer «Blamage», was dann doch noch zu ordentlichem Hauen und Stechen in der Ratssitzung führte.
Schon zuvor, während der Sondersitzung des Schulausschusses, hatte FDP-Vertreterin Gretel Opitz von einem «Scherbenhaufen» gesprochen, den die drei größeren Parteien mit ihrer Schulpolitik angerichtet hätten. Das kam bei den Adressaten dieses Vorwurfs ebenfalls nicht gut an, aber im kleinen Kreis beließ man es noch bei einer sanften Rüge - später im Rat wurde ganz anders zurückgeschossen. Stand der Dinge nach den jeweiligen Abstimmungen: Eine vierte Gesamtschule im Ostviertel wird es nicht geben, dafür bilden Geschwister-Scholl-Gymnasium, Hugo-Junkers-Realschule und Hauptschule Aretzstraße einen Verband, der allen drei Einrichtungen das Überleben sichern soll. So gesehen und um die Ecke gedacht, haben CDU, SPD und Grüne ihr Ziel erreicht, dem Osten der Stadt eine flexible Schullandschaft samt Abiturmöglichkeit zu erhalten - ohne den Gesamtschulvorstoß, so wurde mehrfach betont, sei das jetzige Ergebnis gar nicht zu erzielen gewesen.
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