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Tarifsystem verstehen: Link-Tipps für Auszubildende

Von: dpa
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Aachen. Was ist ein Tarifvertrag? Warum gibt es den? Gilt er auch für Auszubildende? Fangen Jugendliche an zu arbeiten, haben sie in Bezug auf das Tarifsystem meist viele Fragen. Hier lohnt ein Blick ins Netz: Im ABC für Einsteiger der Hans-Böckler-Stiftung ist zum Beispiel erklärt, wie ein Tarifvertrag zustande kommt (http://dpaq.de/Scybo).

Beim Bundesinstitut für Berufsbildung können Schulabgänger nachschauen, wie hoch die tarifliche Ausbildungsvergütung in einzelnen Berufen ist (http://dpaq.de/NJ7mp).

Das Glossar der DGB-Jugend bietet Hilfe, wenn Azubis einzelne Begriffe nicht verstehen (http://dpaq.de/v1kqq).

Für eine Ausbildung zum Goldschmied ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Doch viele haben Abitur. 2012 waren unter den 267 Neuanfängern 141 Abiturienten. Das geht aus Zahlen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Männer entscheiden sich nur selten für den Beruf. Die meisten Anfänger (210) waren weiblich. Goldschmiede stellen etwa Ohrringe, Halsketten oder Armbänder her. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und wird in den Fachrichtungen Juwelen, Ketten und Schmuck angeboten.

Die Ausbildungsordnung für Betonstein- und Terrazzohersteller soll laut Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg zum 1. August 2015 modernisiert werden. Künftig heißen die Fachkräfte voraussichtlich Werksteinhersteller. Sie stellen Treppenstufen oder Steinböden her, bessern diese aus oder polieren sie. Sie arbeiten bei Betonsteinherstellern, aber auch bei Betrieben, die Rohre produzieren.

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