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Nicht nur für Ingenieure: Das Formula Student Team der RWTH

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In voller Aktion auf der Rennstrecke und zur ZAB im Eurogress: der RWTH-Rennwagen eac10.

Aachen. In manchen Unternehmen sind Universitätsabsolventen als „praxisfern“ verschrien. Dass nicht viel an dieser Meinung dran sein muss, zeigen einige interessante studentische Projekte an der RWTH Aachen University. Ein ganz besonderes ist Ecurie Aix, das Formula Student Team der RWTH Aachen.

Dabei handelt es sich um einen der größten und spannendsten studentischen Ingenieurswettbewerbe der Welt. Rund um den Globus entwickeln Studenten jedes Jahr ihre eigenen Rennwagen, mit denen sie bei internationalen Wettbewerben gegeneinander antreten. Ecurie Aix ist etwa regelmäßig in Hockenheim und Silverstone (GB) mit von der Partie.

Dabei kommt es nicht nur auf die Performance auf der Strecke an. Von einer motorsporterfahrenen Jury werden das Konzept und seine Umsetzung bewertet. Auch der Entwurf eines Businessplanes und die Kostenaufstellung stehen fließen in das Wettbewerbsergebnis ein.

Das alles bedeutet nicht nur einen immensen Erfahrungsgewinn für die Beteiligten, angehende Maschinenbau- und Elektrotechnikingenieure, sondern auch für Studenten anderer Studiengänge, die vermeintlich wenig mit Technik zu tun haben. Denn auch abseits der technischen Bereiche gibt es Wichtiges, von Sponsorenakquise über Businessplan bis hin zu Eventorganisation.

Motorsport ist für das Team etwas ganz besonderes. Das heißt für eben gemeinsam siegen und verlieren. Gemeinsam wachsen und sich gemeinsam verbessern. Sich von Technik faszinieren lassen. Mit anderen interessanten Menschen zusammenarbeiten.Vertrauen und Verantwortung übernehmen, aber auch abgeben können. Die Stärken anderer erkennen, Potentiale nutzen, Schwächen verstehen und aus Fehlern lernen. Letztendlich zusammen über sich hinauswachsen und Dinge erreichen, die man zunächst für unmöglich hielt.

Interessiert? Dann lohnt sich sicherlich ein exklusiver Blick auf den RWTH-Rennwagen eac10. Von ihm abgesehen stehen sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag immer einige angehende Ingenieure zur Verfügung, die Fragen zu speziellen Teilen oder Abläufen beantworten können.

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