Karriere im Handwerk: Über 400 Lehrstellen in regionalen Betrieben

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Führt zusammen, was zusammengehört: Dieter Soiron (links), Passgenauer Vermittler der Handwerkskammer für die Region Aachen, ist der richtige Ansprechpartner für junge Menschen, die eine Lehrstelle suchen. Foto: Handwerkskammer Aachen

Aachen. Im laufenden Jahr werden zwei Abiturjahrgänge zeitgleich die Gymnasien verlassen. Da passt es gut, dass die Handwerksbetriebe zwischen Wegberg und Weilerswist aktuell deutlich mehr als 400 Lehrstellen ausgeschrieben haben – ein deutliches Plus gegenüber den Vergleichszeiträumen in den Vorjahren.

Mit der Gratis-App „Lehrstellenradar“ hat die Handwerkskammer für die Region Aachen ein passgenaues Angebot für alle, die sich schnell einen Überblick darüber verschaffen wollen, welche Lehrstellen im regionalen Handwerk aktuell verfügbar sind. Und weil dafür ein paar Fingerstriche über Smartphone oder Tablet reichen, geht das auch von unterwegs.

Passgenaue Vermittlung

Appetit auf mehr können zum Beispiel die aktuell über 100 offenen Lehrstellen allein im Nahrungsmittelhandwerk – zu dem untern anderen Bäcker, Konditoren, Fleischer sowie Bäckerei- und Fleischereifachverkäuferinnen zählen – machen. Und wer gern dauerhafte Werte schaffen möchte, für den sind Ausbaugewerbe und Bauhauptgewerke interessant. In beiden Gewerken sind insgesamt knapp 130 Lehrstellen ausgeschrieben.

Damit alle jungen Leute, die ausbildungswillig und -fähig sind, ein entsprechendes Angebot finden, bietet die Handwerkskammer für die Region Aachen darüber hinaus die „Passgenaue Vermittlung von Auszubildenden an ausbildungswillige Unternehmen“ an. Die zentrale Rolle spielen hierbei die Vermittler der Handwerkskammer Dieter Soiron, Henning Sybertz und Rainer Schaar.

Sie informieren in Schulen potenzielle Auszubildende und helfen bei der Suche nach einem entsprechenden Ausbildungsplatz. Auf der anderen Seite unterstützen sie Handwerksbetriebe dabei, ihre Ausbildungsplätze passgenau und effizient zu besetzen.

Das Programm zielt auf den Abbau von zwei wichtigen Hemmnissen, die einem erfolgreichen Ausbildungsverhältnis oft im Wege stehen: Handwerksunternehmer haben häufig für die Auswahl ihrer Auszubildenden nicht genug Zeit und Jugendliche treffen ihre Auswahl meist nur aus den etwa zehn gängigsten Ausbildungsberufen.

Im Mittelpunkt der Initiative steht der persönliche Kontakt zu Betrieben und Jugendlichen. Handwerksbetriebe, die Auszubildende suchen, können unkompliziert ihre Angebote der Handwerkskammer mitteilen. Jugendliche wiederum können sich als Lehrstellenbewerber/innen registrieren lassen.

Fachkräfte von morgen

Das Handwerk ist auf der Suche nach den Fachkräften von morgen. Deswegen wird der doppelte Abiturjahrgang von den Entscheidern in den Betrieben als zusätzliche Chance gesehen. Sie wollen möglichst viele junge Menschen für eine Karriere mit Lehre gewinnen. Für eine interessante Alternative also zum Studium an oftmals überlaufenen Hochschulen. Für eine solide Grundlage auf dem weiteren Berufsweg, der mit dem Gesellenbrief längst nicht am Ende angelangt ist. Handwerk bietet gute Perspektiven – und sie sind zum Greifen nahe.

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