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Dossier Tihange

Tihange: Was passiert denn im Ernstfall?

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Aachen. Was wäre, wenn es im umstrittenen belgischen Atommeiler Tihange 2 bei Lüttich einen Störfall gibt? Diese Frage beschäftigt in der Region viele Menschen.

Am Donnerstag, 27. April, findet das Cubos-Symposium an der Fachhochschule Aachen zu diesem Thema statt. Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sprechen über die Widerstandsfähigkeit „kritischer Infrastrukturen“ bei Störfällen, Anschlägen und Katastrophen.

Ab 14 Uhr wird Markus Kremer über die Herausfroderung für Behörden berichten. Er ist Beigeordneter der Stadt Aachen, der für den Katastrophenschutz zuständig ist, aber auch Leiter der Arbeitsgruppe, die den Plan für die Vorverteilung der Jodtabletten für die gesamte Region ausgearbeitet hat.

Frank Fiedrich von der Bergischen Universität Wuppertal spricht zum Thema „Resiliente Kritische Infrastrukturen – Schutzkonzepte im Wandel“. Außerdem berichten Paul Müller-Lindloff, Referent des Technischen Hilfswerk NRW, über neue Gefahren und Martin Hauke von der Stadt Herne über die Alarmsicherung.

Das Cubos-Symposium findet in der Fachhochschule Aachen, Goethestraße1, im Hörsaal 012-10 statt. Um Anmeldung wird gebeten.

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