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AKV: Senat und Ehrenpräsident für Neuauflage der Straßensitzung

Von: Manfred Kutsch
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Diskussionen um die Festsitzung und die AKV-Absage der Straßensitzung am vergangenen Samstag lassen nicht nach. Während am Sonntag ein Krisengespräch des Elferrates ohne Ergebnisverkündung abgehalten wurde, bebt es in den Strukturen des Vereins.

„Der Elferrat hätte sein Bedauern kundtun sollen, dass man mit der überzogenen Absage zu weit gegangen ist”, sagt Freddy Berndsen, Präsident des AKV-Senates.

Sein einflussreiches Gremium sowie die beiden Ehrenpräsidenten Georg Helg und Dirk von Pezold hatten AKV-Präsident Horst Wollgarten eine Neuauflage der Straßensitzung sowie eine Entschuldigung an die betroffenen Vereine, insbesondere die Prinzengarde und Mitwirkende angeraten - ohne Reaktion.

„Wir haben mit dem Vorschlag aus unserem Herzen keine Mördergrube gemacht”, sagt Dirk von Pezold. „Wir wollten den Schaden nur minimieren, beseitigen kann man ihn ohnehin nicht.” - „Wir werden nach Aschermittwoch das Gespräch mit dem Elferrat suchen müssen”, erklärt Georg Helg, der „mit großer Sorge” verfolge, „dass das Unwohlsein der Mitglieder sehr spürbar ist”. Dies sage er im Wissen darum, „dass Horst Wollgarten den Verein wirtschaftlich aus einem Scherbenhaufen herausgeführt hat”. Helg: „Der Präsident hat zweifelsfrei viel für den AKV getan.”

Prinzengarde-Kommandant Markus Bongers findet es „nur noch traurig”, dass sich derzeit das Vorurteil bestätige, der „Karneval sei nur tierisch ernst”. Er wolle „nicht auf dem AKV herumklopfen”, aber in einem sei sich die Garde einig: „Das Kind ist in den Brunnen gefallen.” Die Entscheidung, die Prinzengarde in ihrem Jubiläumsjahr zugunsten der Kölner Ehrengarde aus der Fernsehfassung herausschneiden zu lassen, sei „unglücklich” gewesen, die der Absage der Straßensitzung „einfach dumm”.

Derweil kursieren durch Aachens Karnevalssäle die AKV-Kalauer. Die „Amigos” moderieren sich als „Vorgruppe von Klaus & Klaus” an, Bütten-Urgestein Heini Mercks lästert in seiner Rede: „Wisst Ihr, warum die AKV-Außenveranstaltung abgesagt wurde?” Antwort: „Nach so einer Festsitzung würde ich mich auch nicht mehr auf die Straße trauen.”

Und die KG Fidele Freunde will Wollgarten den Orden „Beleidigte Leberwurst” verleihen. In den Reigen derer, die nach den Ursachen für die närrische Eskalation suchen, reiht sich auch Frank Prömpeler, Sprecher des AKV-Prinzenkorps, ein: „Man muss Kritik einstecken und sich damit auseinandersetzen können.”
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