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Zwei Prinzen erobern den Märchenwald

Von: Merle Tilk
Letzte Aktualisierung:
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Prinzessinnen im Märchenwald: Bei der Carnevale in der Albert-Vahle-Halle geht es zauberhaft zu. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Es war einmal vor nicht all zu langer Zeit eine jecke Königin, die von ihrem Spiegel wissen wollte, wer die Schönste im ganzen Land sei. „Hier sind Sie die Schönste”, antwortete der Spiegel. „Aber drüben, im Carnewald gibt es eine Prinzessin, die viel schöner ist”.

Tosender Jubel brach unter den rund 3000 Schneewittchen, Zwergen, Königen und Hexen aus - zur 15. Auflage der Carnevale, haben die 17 Macher ihren Gästen einen märchenhaften Carnewald in die Albert-Vahle-Halle gezaubert.

Mit ihrem bewährten Wechsel von Party und Bühnenshow will sich die Carnevale von der klassischen Sitzung abgrenzen. Zum ersten Mal dabei war etwa die HSO-Band. Mit Klassikern des Karnevals und Partysongs heizten die Eschweiler Musiker die Stimmung an, bevor Moderator Niki Küch auf die Bühne trat und das Programm eröffnete.

Seit Jahren fester Bestandteil machten die „Frösche” und „Hexen” der Kleebachschule mit beeindruckenden Neon-Effekten den Anfang. Dann marschierte Jens Aretz mit seinem Hofstaat auf die Bühne. Der zweite Moderator kam in diesem Jahr in einer zweiten, besonders jecken Funktion: Als Prinz von Richterich.

Neben Aachens Prinz Alwin I., der zu späteren Stunde eine mitreißende Hitparade darbot, betraten also gleich zwei aktuelle Prinzen die Bühne. Das gab es noch nie! Und alle stimmten mit ein: „Wir sind doch alle Öcher Jonge”.

Der Mix aus alt und neu zog sich durch den ganzen Abend. So begeisterten die Gewinner der Castingshow im November, „Moving-Flashlights”, in zerrissenen Strumpfhosen mit eindrucksvollen Choreographien, ebenso die mitreißenden Tänzer und Tänzerinnen von „TN Boom”.

Neben den „alten Hasen” des Carnevale-Märchenwaldes, den „4 Amigos”, ganz neu im Aachener Karneval: die „Lennet Girls”. Bis in die Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert. Die Carnevale war erneut ein großer Erfolg. Fast möchte man schreiben: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.
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