Willibert I. (Houben) hat in Heistern das Zepter in der Hand

Von: dama
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Prinz Willibert I. und sein Adjutant Walter Prick freuen sich auf die bevorstehende Session. Foto: Martinak

Heistern. Schon beim Betreten der ehemaligen Grundschule trällerten die Jecken in Heistern „So ein Tag, so schön wie heute” und stimmten sich auf den bevorstehenden Abend ein. Denn Höhepunkt war der Einmarsch des neuen Prinzen Willibert I. (Houben) in Begleitung seines Adjutanten Walter (Prick).

„Er zeigt immer wieder, wie sehr er sich für Karneval begeistern kann”, sagte der Vorsitzende der KG und Bruder des Prinzen, Bernd Houben. Und das nicht nur in Heistern. „Ich komme ursprünglich aus Eschweiler. Die Narrenzunft ist meine Heimatgesellschaft. Danach zog ich nach Lucherberg, war dort Mitglied des Vorstandes im Verein und habe dort in der Session 2001 / 2002 auch als Prinz auf der Bühne gestanden”, berichtete Willibert Houben.

Schließlich - im Jahr 2005 - sei er dann Mitglied der Ka-Ge-Hei geworden. 2006 wurde Houben dann zum Mundschenk befördert und regiert nun in der kommenden Session die Narren des Ortes. „Ich bin hier der Mann für alle Fälle. Wenn ich das Zepter nicht schwinge, kümmere ich mich um die Haussammlungen und den Wagenbau”, erklärte der 57-Jährige.

Unter dem Motto: „Es leuchten die Sterne - Mit euch feiern wir gerne”, schunkelte und klatschte vor allem sein Bruder Bernd beim Einmarsch eifrig mit. Aber nicht nur er und Präsident Richard Simons freuen sich auf die bevorstehende Session. Auch die 150 Jecken ließen die Wände ordentlich wackeln, als die neue Tollität die Halle betrat, gefolgt von den „Mädcher met de ruh Röck” - bei denen übrigens auch Ria, die Frau des Prinzen, Mitglied ist.

Auf dem Programm stand aber nicht nur die Inthronisation: Neben der Präsentation aller Aktiven, dem Ordensappell und dem Pfeifencorps Blau-Weiß Lucherberg sorgten auch die „Inderebellen” aus Eschweiler für jede Menge Stimmung. Unter den Gästen waren auch Ortsvorsteher Rolf Kurth und Vize-Bürgermeister Uwe Endrigkeit. Zu den anwesenden Gastvereinen zählten die KG „Bettelsack-Narra Lauchheim” und die KG „Kirchspiel Lohn” aus Eschweiler.
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