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Wenn die Frelenberger auf Bänken tanzen...

Von: agsb
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Es gab fast kein Halten für das Narrenvolk, bei den Frelenberger Eseln blieb zu später Stunde fast keiner mehr sitzen. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Die Galasitzung der Frelenberger Esel hielt erneut, was sie im Vorfeld versprochen hat. Traditionell kommen fast alle Gäste in farbenprächtigen Kostümen, der Einfallsreichtum kennt hier keine Grenzen. Die Sitzung dauerte von 20.11 Uhr bis kurz vor zwei in der Frühe, trotz Verzögerungen blieb die Bombenstimmung selbst in später Nacht noch erhalten.

Die letzte Karnevalsitzung im Stadtgebiet vor den närrischen Tagen sollte dann nach Meinung vieler Anwesenden eine der besten Sitzungen im Stadtgebiet gewesen sein. Nach alter Tradition sorgen die Spielmannsleute des Trommler- und Pfeiferkorps Rheinklänge für die ersten karnevalistischen Töne am Abend, bevor es dann richtig losgeht.

Marcel Derichs als neuer Sitzungspräsident der KG Frelenberger Esel begrüßte sein Narrenvolk, an der Spitze Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. Die Tanzgarde des Vereins stimmte zu Beginn mit Schwung und Akrobatik auf die folgenden Stunden ein. Das Tanzduo Janina und Sabrina sowie Mariechen Chantal ließen sich feiern. In einer kurzen Auszeit des närrischen Treibens wurde Dieter Rüffer zum Ehrenpräsidenten der KG Frelenberger Esel ernannt, aus gesundheitlichen Gründen muss er kürzer treten.

In den Reihen der zahlreichen Highlights stach die Auszeichnung an Johann Feldmann hervor, er erhielt den Orden „Narr von Europa” durch die Föderation Europäischer Narren. Dass eine Sitzung auch ohne Büttenrede zur Glanznummer werden kann, dies wurde durch die Frelenberger Esel eindrucksvoll demonstriert, dennoch war mächtig Schwung in der Bude. Die Tanzsportgemeinschaft BW Raeren aus Belgien ließ nicht nur die Mädels der Frelenberger Tanzgarden staunen.

Großen Einzug hielt die KG Benediktiner Jonge 1970 aus Aachen, die Stimmung wurde stets angeheizt, und das Narrenvolk kam immer mehr Bewegung. Viele hatten schon vom glorreichen Einzug des Stadtdreigestirns der KG Scherpe-Bösch-Wenk gehört, und viele kamen aus dem Staunen nicht heraus.

Spätestens hier tanzten die Frelenberger zwischen den Bänken, auf den Bänken und auf den Gängen mit dem Dreigestirn.

Die Scherpenseeler luden zunächst zum Gardetanz ein, danach wurde das Narrenmusical gezündet. Die Kondition ist jedenfalls bei den Scherpenseeler bestens, fast 20 Minuten waren alle ständig in Bewegung und ließen es krachen. Anschließend stand die Showtanzgruppe „Destiny” aus Würm-Beeck auf der Bühne und kam selbst nach Zugabe nicht von der Bühne - die Damen verzauberten Frelenberg. Stimmungssänger Nico Derichs nutzte sein Heimspiel glänzend.

Die Ritzerfelder Jonge samt großem Anhang mussten lange warten, zündeten dann die Narrenrakete, und es wurde noch besser. Bei Simon Craig mit seiner Travestie-Show hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Die Stimmungsband „De Halunke” aus Köln hatte kölsche Karnevalshits dabei und wollte selbst zu später Stunde nicht von Bühne.
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