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Warmschunkeln am Fuße des Indemanns

Von: rb
Letzte Aktualisierung:
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Bei der ersten Open-Air-Veranstaltung der Indener Karnevalsvereine am Fuße das Indemanns hielten sich die Narren mit viel Bewegung und Glühwein warm. Foto: Beyß

Inden/Altdorf. Leise rieselt der Schnee... Von wegen. Am Indemann war es am Wochenende alles andere als leise, als die weißen Flocken vom Himmel fielen. Rund dreihundert Narren aus dem Kreis Düren versammelten sich auf der Goltsteinkuppe, um die fünfte Jahreszeit zu feiern.

Unter dem Motto „Der Indemann im leuchtenden Gewand regiert die Narren im Indeland” trotzten die Karnevalisten mit viel Bewegung und dem ein oder anderen Schluck von innerlich wärmenden Getränken den Schneeflocken und der Kälte.

Zur Stimmungsmusik von der Musikgruppe „Hubra” aus Oberzier, den „Inde Rebellen” aus Eschweiler und den „Bremsklötz” aus Düren wurde kräftig geschunkelt, geklatscht und gesungen. So stieg nicht nur das Stimmungsbarometer, sondern auch die Körpertemperatur. Wen es trotzdem noch fröstelte, der konnte sich mit einer heißen Tasse Glühwein aufwärmen. Die Gaststätte Brauweilers Max am Fuße des Indemanns kümmerte sich um den Ausschank der heißen und kalten Getränke.

Die Open-Air-Veranstaltung fand unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn statt. Sein Stellvertreter Rudi Frischmuth bedankte sich bei den ausrichtenden Indener Karnevalsvereinen, die so viel Initiative gezeigt hatten, um erstmalig ein karnevalistisches Event am Indemann zu organisieren.

Gemeinsam hatten die KG Echte Fröngde Lamersdorf, die KG Lustige Jonge Inden/Altdorf, die KG Frenzer Burgnarren und der Lucherberger Carnevalsclub die Veranstaltung auf die Beine gestellt. Dank der Unterstützung der Sparkasse Düren, der Entwicklungsgesellschaft Indeland, der Dürener Kreisbahn und der Gaststätte Brauweilers Max waren keine öffentlichen Zuschüsse zur Realisierung der Idee nötig und die Organisatoren mussten keinen Eintritt verlangen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz”, so Hauptorganisator Reinhard Marx von der KG Echte Fröngde. Er führte durch das bunte Rahmenprogramm und konnte die Gastgesellschaften aus Niedermerz, Siersdorf und Schlich sowie den Indener Bürgermeister Ulrich Schuster begrüßen. „Rund 300 Besucher haben den Weg zu dieser Premiere gefunden.”

Dieser Weg war trotz der Witterungsverhältnisse problemlos passierbar. Der Bauhof hatte die schmale Straße hinauf zum Indemann geräumt, so dass weder die Jecken mit ihren Privatautos noch der Shuttlebus vom Indener Ortszentrum Probleme hatten, auf das Plateau zu gelangen. Also Bahn frei für einen jecken Nachmittag, der der Startschuss sein könnte für weitere Sessionsevents am Fuße des Indemanns.
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