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Venwegen ganz in schwedisch Blau-Gelb

Von: Desiree Müller
Letzte Aktualisierung:

Stolberg-Venwegen. Das hat es in Stolberg und der Region sicher noch nie gegeben: Ein Dreigestirn aus Schweden regiert derzeit die Jecken in Venwegen.

Prinz CaryI. (Karphammar), Bauer Frank (Falter) und Jungfrau Johanna (Johan Jansson) aus der schwedischen Stadt Lerum nördlich von Göteborg kennen zwar in ihrer Heimat keinen Karneval, haben es aber dennoch geschafft, die Herzen der Venweger Bevölkerung seit der Sessionseröffnung im Sturm zu erobern. Auch beim traditionellen Umzug durch den Ort am gestrige nSonntag machten die drei Schweden ihrem Amt alle Ehre und verbreiteten mächtig Stimmung bei dem Teilnehmern sowie den Zuschauern am Straßenrand.

Dass ausgerechnet ein Dreigestirn aus Schweden bei der diesjährigen Session in Venwegen im Mittelpunkt steht, ist kein Zufall: Seit vier Jahren sind die drei Herren Gäste bei der Venwegener Proklamation. Der ursprünglich aus Deutschland stammende Bauer Frank Falter ist seit einigen Jahren Mitglied der „Vennkatze” und durch ihn haben auch seine beiden Landsmänner Cary Karphammar und Johan Jansson den Spaß am rheinischen Brauchtum entdeckt.

Es kam, wie es kommen musste: Schnell war man sich beim Venwegener Karnevalsverein einig, dass in dieser Session das Dreigestirn aus Schweden kommen soll. Cary, Frank und Johan haben die Herausforderung gerne angenommen, das Venwegener Narrenvolk in diesem Jahr zu regieren. Daran anlehnend, war ein närrisches Motto flott gefunden: „Dat jov et selvs in Kölle nie, ne schmucke Prinz us Bullerbü”. Auch der Rest war perfekt auf das schwedische Dreigestirn abgestimmt: Die Narrenherrscher trugen diesmal nicht die Vereinsfarben rot-weiß, stattdessen waren ihre Kostüme in den schwedischen Nationalfarben blau und gelb gehalten. „Europa lässt grüßen, denn so etwas hat es wohl hier noch nie gegeben”, freute sich auch „Vennkatze”-Präsident Norbert Breuer.

Das Wetter am Sonntag dürfte den drei Schweden jedenfalls nicht unbekannt gewesen sein. Auf schneebedeckten Straßen und bei Flocken aus der Luft setzte sich der Umzug am Vormittag leicht verspätet in Bewegung durch die Stolberger Ortschaft. Auch das Rahmenprogramm war Schwedisch gehalten: Neben den bekannten Karnevalshits spielten die begleitenden Musiker ebenfalls schwedische Lieder und alle Teilnehmer trugen den in blau-gelb gehaltenen Sessionsorden. Gut drauf waren trotz des Schneetreibens auch die „Jecken Weiber” des Venwegener Karnevalsvereins. Die feiern nämlich in diesem Jahr ihr elfjähriges Jubiläum und hatten daher beim Umzug durch den Ort am Sonntag allen Grund zum Feiern.
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