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Urkräfte, neue Typen und fünf Mal Männerballett

Von: kkli
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Prinz Thomas II. von der KG. Kongo Wassenberg ist ein halber Birgelener durch seinen Vater Manfred. Zusammen mit seiner Prinzessin und jetzt Ehefrau Gaby und den Kongo-Damen wurde er von den Birgelener Frauen mit Petra Spahic gebührend empfangen. Foto: Brehl

Wassenberg-Birgelen. Der alte Schlachtruf „Maak mött” hat auch nach Jahrzehnten noch Gültigkeit im Birgelener Frauenkarneval. Das Pfarrheim war zweimal überfüllt, die Stimmung sagenhaft und die Luft (fast) zum Umfallen heiß.

Eine Vielzahl von Urtalenten macht seit Jahren mit. Immer kommen neue hinzu. Einen wie Pastor Willi Steinrath, der mit seinem leisen, verschmitzten Humor die Fäden mitgezogen hat, gibt es aber nicht mehr. Da hatte es der „Neue Pastor” Kaiser nicht ganz leicht.

Ihre Sache fabelhaft machte Petra Spahic, die neue Mutter der Kompanie. Mit Urkräften wie Maria Thissen, Marita Beckers, Hannelore Muckel, Sofie Mönius, Andrea Wickerath, Ruth Jansen, den tollen Tanzgarden und der Supergruppe „Elsumer Weg” ging ein Programm über das Bühnchen, von dem manches Fernsehprogramm sich eine Scheibe abschneiden könnte.

Rita Hülsen wurde für 25-jährige Mitwirkung besonders ausgezeichnet. Auch Maria Thissen, die viele Rollen meisterlich beherrscht, bekam ein besonderes Dankeschön. Der große Renner im Birgelener Frauenkarneval waren wieder die Gastgesellschaftsbesuche mit tollen Männerballetten, an der Spitze die Myhler, die so zahlreich kommen, dass das Birgelener Bühnchen sie kaum fassen kann.

Auch der Kongo Wassenberg war mit von der Partie, zumal Prinz Thomas familiäre Bande in Birgelen-Dohr nachweisen kann. Das Männerballett von Aphoven vermittelte jetzt wieder um Pfarrer Hubert Sieberichs. „Brühl olé” machte selbstverständlich wieder mit. Wo gibt es das schon: fünf Männerballette! Und auch der neue Männerchor „Anklang” des Kirchenchores heizt mit seinen Parodien den Damen ganz schön ein. Der Frauenkarneval Birgelen lebt weiter. Und das freut die Bürger.
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