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Über 200 Jugendliche feiern ganz ohne Alkohol

Von: irmi
Letzte Aktualisierung:
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Abgetanzt: Im Rote-Funken-Zelt auf dem Markt war am Freitagabend „Pänzdänz” angesagt. Über 200 Jugendliche feierten rund fünf Stunden Foto: Irmgard Röhseler

Eischwiele. HipHop, Breakdance und Jazzklänge: Für über 200 Jugendliche war der Freitagabend mal wieder eine richtig runde Sache. Denn traditionell hatten die Teenager (zwischen zwölf und 16 Jahren) das Rote-Funken-Zelt am Markt für sich und konnten dort beim traditionellen Pänzdänz richtig Party machen.

Platz genug, um herrlich „abzutanzen” bietet das Festzelt ja genug. Und das wurde dieses Mal vom Zeltwirt kostenlos für die Jugend zur Verfügung gestellt.

Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm bekamen die Teenies nicht nur was fürs Auge, sondern auch ordentlich etwas „auf die Ohren”. Denn Diskjockey Sebastian hatte reichlich Musik „eingepackt”, um möglichst alle Wünsche zu erfüllen. Und die reichten von Techno, HipHop, House bis hin zu Karnevalshits. Der DJ sorgte bereits zum dritten Mal bei den alkohol- und nikotinfreien Disco-Abenden, die gemeinsam vom Haus St. Josef, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, von der Rote-Funken-Artillerie, dem Kinder- und Jugendtreff „Oase” und dem Jugendamt der Stadt Eschweiler organisiert werden, für einen stimmungsvollen Abend.

Doch nicht nur jede Menge Musik stand am Freitag auf dem Programm, sondern auch einige sehenswerte Bühnenshows. Zum Beispiel von der HipHop-Truppe „Black Berrys” (Mobile Jugendarbeit) und den Breakdancern „Jabba Wackeez”, die jeweils mit atemberaubenden Performances begeisterten.

Und es gab noch mehr Überraschungsgäste: Als die „Renew BrassBand” mit Dr. Klaus Fats Lumma an der Spitze ins Festzelt jazzte, hatten die Jugendlichen sichtlich einen Riesenspaß und schlossen sich der „Streetparade” vergnügt an.

Oliver Krings von der Mobilen Jugendarbeit sowie seine neun Kollegen aus den verschiedenen Institutionen zeigten sich sehr zufrieden über den harmonischen Verlauf des „PänzDänz”: „Eltern haben die Gewissheit, dass ihre Kinder hier gut aufgehoben sind und kein Alkohol ausgeschenkt wird. Unsere Teams kümmern sich darum, dass alles glatt läuft.”

Fürs nächste Jahr haben die Veranstalter schon jetzt die Bitte: „Wer etwas vorführen möchte, egal ob HipHop, Rap, Breakdance, der sollte sich rechtzeitig melden. Mehr Informationen gibt es beim Jugendamt der Stadt unter 71390, sowie in der Oase, Telefon 887950.
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