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Tropisch warm im Festzelt der Fidelen Brüder

Von: Kr.
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Eine stattliche Garde steht dem Koslarer Dreigestirn zur Seite, wie sie auf der Sitzung bewies. Foto: Krol

Koslar. Draußen war es bitterkalt, doch in der Koslarer Bürgerhalle herrschten fast schon tropische Temperaturen. Mit einem bunten, abwechslungsreichen Programm bei dem sich Höhepunkt an Höhepunkt reihte, heizte die Große Karnevalsgesellschaft „Fidele Brüder” Koslar ihrer großen Anhängerschar mächtig ein.

Ein ausverkauftes Haus erwartete Sitzungspräsident Heinz-Peter Brell und seinen Elferrat, als sie mit der KKG Nippeser Bürgerwehr prunkvollen Einzug hielten. Schon da bebte der Saal. Und als dann auch gleich die Cölln Girls die Bühne stürmten, gab es kein Halten mehr. Die vier Supergirls heizten mit ihren Songs dem Publikum mächtig ein.

Das Schneutzer Duo alias Peter Schulte und Ralph Kuhn ließ danach nichts anbrennen und trieb mit viel Witz und lockerer Zunge das Stimmungsbarometer weiter nach oben. Nur ungern ließ das Publikum die beiden ziehen, doch die katastrophalen Straßenverhältnisse verhinderten eine Zugabe. Gut hatten die Karnevalisten den Boden vorbereitet für den vorgezogenen Höhepunkt des Abends.

Mit dem Schaufenberger Fanfarencorps hielt das Koslarer Dreigestirn Prinz Hubert Becker, Bauer Wolfgang Nagel und Jungfrau Petra (Peter Ruhrig) glanzvollen Einzug. Sie hatten außerdem Solo-Tanzmariechen Maren Dreßen und die Magic Stars mitgebracht.

Eigengewächse umjubelt

Fehlen durfte da natürlich auch nicht die Prinzengarde, die zu Ehren der Tollitäten nicht nur ihr „Stippeföttche” präsentierte, sondern auch einen Gardetanz einstudiert hatte. So blieb Prinz Hubert nur, seinen närrischen Untertanen völl Spaß un Freud zu wünschen und ein Dankeschön an alle zu richten, die ihn in der närrischen Zeit unterstützten.

Viel umjubelt waren auch die Magic Diamonds, Eigengewächse der KG. Die jungen Damen feierten in diesem Jahr nicht nur ihr elfjähriges Bestehen, sie hatten auch bei der Ladies Night in Mersch mit ihrem Zirkus der Diamanten Platz Eins belegt. Manni der Rocker (Manfred Martin) kam beim Publikum ebenso gut an, wie „Die Erdnuss” (Stefan van den Eertwegh) und Liselotte, hinter deren verwegene Kostümierung sich ein stattliches Mannsbild versteckte.

Bauchredner Klaus Rupprecht war mit seinem frechen Affen Willi gekommen, und mit Renate Fuchs begrüßten die Narren die allseits bekannte „Callas vom Rhein”. Etwas fürs Auge boten die Cheerleader vom 1. FC Köln, bei deren akrobatischen Übungen den Zuschauern der Atem stockte. Die Rabaue und zum krönenden Abschluss „Hätzblatt” ließen das Stimmungsbarometer noch einmal nach oben schnellen, ehe sich die Gäste gut gelaunt durch Schnee und Eis wieder auf den Heimweg machten.
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