Düren - Traditionskorps Prinzengarde: „Net alles, wat neu küt, es jot.”

Traditionskorps Prinzengarde: „Net alles, wat neu küt, es jot.”

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Die Aktivengarde begeisterte im Winkelsaal von Schloss Burgau mit tänzerisch-akrobatischen Leistungen.

Düren. Auf 55 Jahre lebendige und bewegte Vereinsgeschichte kann die Prinzengarde Düren zurückblicken. Beim Festkommers im Winkelsaal von Schloss Burgau traf sich jetzt Prominenz aus Gesellschaft und Politik sowie eine Vielzahl von befreundeten Vereinen, um der Prinzengarde zu gratulieren.

Landrat Wolfgang Spelthahn, RVD-Vize-Präsident Wino Ulhas und Peter Körner vom Festkomitee Dürener Karneval hoben die Verdienste der Prinzengarde um das Brauchtum und die aktive Jugendarbeit hervor. In seiner Laudatio betonte Bürgermeister Paul Larue das freundliche, herzliche Miteinander und das Wir-Gefühl in der Prinzengarde, der er als Ehrenoffizier angehört.

Präsident Achim Schiffer brachte es mit einem Zitat von Karl Lück auf den Punkt: „Ein Karneval muss bunt sein und in allen Farben schillern.” Für den festlich musikalischen Rahmen sorgte das „Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren” unter der Leitung von Renold Quade. Die jungen Musiker bauten eine musikalische Brücke von einer festlichen Choralfantasie über ein Potpourri mit Erinnerungen an Willi Schneider bis hin zum „Marsch der Prinzengarde Düren”.

Für den karnevalistischen Rahmen sorgten das vereinseigene Nachwuchs-Zwiegespräch „Lump & Lümpchen” (Nadine und Jannic Mathey) und der Besuch des Dürener Prinzenpaares Rolf II. und Petra I. (Weber). Zum Ende der offiziellen Veranstaltung begeisterte das Tanzcorps der „Schlenderhaner Lumpe” mit tänzerisch-akrobatischen Leistungen.

Bereits am Vortag traf sich die Prinzengarde-Familie an gleicher Stelle zum traditionellen Corpsappell. Zu Beginn stellte Präsident Achim Schiffer den Sessionsorden vor, der sich kritisch mit dem An- und Umbau des Museums auseinandersetzt. Die Prinzengarde stellt fest: „Net alles wat neu küt, es jot”. Sie fühlt sich auch in ihrer 55. Session dem Karneval verpflichtet und verspricht dem Publikum: „Mir hahle uns Tradition”.

Und so standen traditionsgemäß dieses Jahr die Präsentationen der neuen Garde- und Mariechentänze im Vordergrund. Aber nicht nur Tänze gab es im Programm des Corpsappells, sondern auch Büttenreden. Neben Nadine und Jannic Mathey als „Lump & Lümpchen” bestand der letztjährige Kinderprinz Tim Franzen seine Feuertaufe als Nachwuchsredner in der Figur des Charlie Chaplin mit Bravour.

Im Verlauf des Abends verlieh RVD-Vizepräsident Heribert Kaptain den Verdienstorden des Regionalverband Düren im Bund Deutscher Karneval (RVD) für Jugendarbeit an Nadine Mathey und an Carmen und Ramona Schmitz. Den Verdienstorden in Bronze erhielt der Kommandant des Gardecorps, Otto Lennartz. Unter dem Motto „Tanz der Vampire” beendeten die Garden mit einem für das Corpsappell einstudierten Schautanz den offiziellen Teil.
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