Aachen - Tolle Stimmung bei „Hoppalaaf“

Tolle Stimmung bei „Hoppalaaf“

Von: Georg Dünnwald
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Krüzzbrür und Fidele Aquisgrana ziehen in den Wilden Westen: Bei der gemeinsamen „Hoppalaaf“, einer Mischung aus Sitzung und Party, lässt Paul Reinders auch die Tanzgruppe der Aquisgrana Hochleben. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Stimmung war toll bei „Hoppalaaf“, das jecke Publikum rundherum zufrieden. Und auch nach Ende der Show wurde noch lange gefeiert: Die Krüzzbrür und die Jecken von der Fidelen Aquisgrana hatten wieder ins Eurogress zur großen Sitzung eingeladen. Und weil das diesjährige Sitzungsmotto von Hoppalaaf „Ponk goes West(ern)“ hieß, erschienen ganze Scharen von Jecken als Cowgirls und Cowboys.

Im Sommer 2010 stellten die jecken Herren das Konzept erstmals vor. Während eines Grillfests auf dem Dach des Pfarrheim von Heilig Kreuz stimmten die Krüzzbrür zusammen mit dem Elferrat der Fidelen Aquisgrana auf eine neue Zeit im Fastelovvend ein. Erstmals wollten sie zusammen eine Sitzung im Eurogress zusammenstellen und zweitens weg vom reinen Sitzungskarneval.

Großes Lamento

Und schon ging in der Öcher Karnevalsszene das große Lamento los, denn nicht wenige meinten damals, die Krüzzbrür und die Fidelen Aquisgrana-Narren könnten mit ihrer Idee keinen Erfolg haben. Jedoch, die unkenden Pappnasen hatten sich geirrt.

Am vergangenen Freitag wurde bereits zum dritten Mal erfolgreich im großen Saal des Eurogress zum nun nicht mehr so neuen Konzept gefeiert und getanzt. Denn das neue, nunmehr ein paar Jährchen alte Konzept, sieht so aus, dass jeweils nach ein paar Nummern auf der Bühne ein Päuschen eingelegt wird und in der Mitte des Saals – im Rondell sozusagen – zur exzellenten Tanzmusik der Big Band Nütheim-Schleckheim geschwoft wird. Das nehmen die Gäste gerne an.

Selbstverständlich hält sich bei den beiden Veranstaltern, die auch einen gemeinsamen Orden herausgeben, die Experimentierfreude im Rahmen. Denn Fastelovvend fiere, das ist die Hauptsache. Und da ist es klar, dass Prinz Thomas II. mit seinem Gefolge und der Prinzengarde und dem Prinzengardentanzpaar laut umjubelt aufkreuzen und ihre grandiose Show abreißen.

Ebenso die KG Grün-Weiss Lichtenbusch, die mit allem, was sie im jecksten Dorf Europas auftreiben können, gekommen sind und den allerletzten Auftritt des voriges Jahr gekürten Trifoliums feiert, ehe am Samstagabend ein neues Dreigestirn im Saalbau Kessel proklamiert wurde.

Aachener Gäste oder wenigstens aus der Region sind der Trumpf der Fidelen Aquisgrana und der Krüzzbrür. Bei den Jecken vajje Ponk (Pontviertel) ist die Bodenständigkeit geradezu Pflicht.Verkrampften Karneval gibt‘s nicht.

Und so freuten sich die Narren im Saal auf den Tulpenheini, das Thorrer Schnauzerballett, Dirk von Pezold als Lennet Kann, die 4 Amigos, et Hühldöppe und die Rathausgarde Öcher Duemjroefe. Martin Waldeck (Krüzzbrür) und Paul Reinders (Fidele Aquisgrana) hatten denn auch keine Mühe, die Jecken als gleichberechtigte Moderatoren gekonnt und charmant auf die Programmpunkte einzustimmen.

Und nachher feierte noch so mancher im Foyer und vergnügte sich zur Musik von DJ Chris. Das Eintrittsgeld von 20 Euro war also gut angelegt.

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