Aachen - „Stute trifft Hengst“: Das Zelt-Konzept trifft den Nerv der Öcher Jecken

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„Stute trifft Hengst“: Das Zelt-Konzept trifft den Nerv der Öcher Jecken

Von: Birgit Triesch
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Prinzengarden-Kommandant Dirk Trampen kann zufrieden sein. Bei der Premiere von „Stute trifft Hengst“ herrscht tolle Stimmung im Zelt an der Eissporthalle. Foto: Ralf Roeger
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Unter anderem die Rezag Husaren und ... Foto: Ralf Roeger
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... Lieselotte Lotterlappen heizten dem Publikum ein. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Öcher Fastelovvend hat viele Facetten, egal ob Sitzungs-, Zelt- oder Straßenkarneval. Aber viele Zeltveranstaltungen sprechen neben den auftretenden Vereinen und deren Mitgliedern eher junges Publikum an.

Mit der Premiere von „Stute trifft Hengst“ – einer neuen Auflage des Zeltkarnevals unter der Federführung der Prinzengarde der Stadt Aachen gemeinsam mit einem lokalen Radiosender – soll nun im Zelt vor der Eissporthalle Abhilfe geschaffen werden.

„Mit unserer neuen Veranstaltung möchten wir gerne das Publikum Ü30 ansprechen, denn wir haben das Gefühl, dass es in Aachen einen Mangel an Karnevalsveranstaltungen für diese Zielgruppe gibt“, sagt Dirk Trampen. „Als traditionsreicher Reiterverein versuchen wir nun, das Traditionelle mit der Moderne zu verbinden“, erklärt der Kommandant der Prinzengarde weiter. Und mit dem Hintergrund eines „karnevalistischen Reitvereins“, so Trampen, und der Nähe zum CHIO-Gelände in der Soers sei auch schnell der passende Name „Stute trifft Hengst“ gefunden worden.

Und das Konzept scheint aufzugehen. Denn schon im Vorfeld war die Veranstaltung nahezu ausverkauft und zog zahlreiche neugierige Jecke an. „Wir haben von dieser Veranstaltung gehört, waren sofort von dem Spitzenprogramm begeistert und haben uns die Karten bestellt. Bis jetzt ist es ganz nach unserem Geschmack, doch am meisten freuen wir uns auf die 4 Amigos“, erzählt Andrea, die gemeinsam mit ihren Freundinnen die Zeltparty besucht, wahrscheinlich stellvertretend für viele Besucher.

„Uns ist es wichtig, dass wir auch unsere lokalen Größen hierhin bringen und die Veranstaltung mit Stargästen wie Mickie Krause aufpeppen“, erläutert Trampen das Konzept.

Frech-spritzige Sprüche

Schon zum Auftakt tanzen die Gäste im Zelt mit Prinz Mike I. den „Öcher Style“ und singen kräftig die Prinzenhits mit. Gleich im Anschluss geht es zu flotten Rhythmen bei den Rezag Husaren akrobatisch hoch her, das Tanzpaar der Prinzengarde Inga Dahlen und Sandro Gallazini und zu späterer Stunde die Community Dancer verzücken das Publikum mit ihren Choreographien, während Lieselotte Lotterlappen mit frech-spritzigen Sprüchen für gute Laune und laute Lacher sorgt. Schließlich heizen auch die Öcher Originale und die 4 Amigos den Zeltgästen ordentlich ein.

Einen ganz kräftigen Ausschlag zeigt das Stimmungsbarometer jedoch beim Auftritt von Mickie Krause – zu seinen Ballermannhits zieht es auch die letzten Jecken von Stühlen. Seine Show löst vor allem in der Damenwelt große Jubelstürme aus.

Schließlich haben diese auch ihre Ehre zu retten: Schon mit Beginn der Veranstaltung sollte anhand eines Stimmungsbarometers die jecke Frage im karnevalistischen Geschlechterkampf geklärt werden: Wer feiert besser – Männer oder Frauen? Trotz lauter Jubelstürme der Frauen führten anfangs die Herren. Doch diplomatisch wird am Ende ein Gleichstand bekanntgegeben.

„Wir werden uns nach der Session im Hinblick auf die nächste Veranstaltung im kommenden Jahr kritisch mit der Frage auseinandersetzen, was noch verbesserungswürdig ist – auch wenn wir mit der Premierenveranstaltung sehr zufrieden sind, gibt es sicherlich noch einiges zu verändern“, betont Dirk Trampen.

Doch das Zelt an der Eissporthalle scheint den Nerv der Öcher Jecken zu treffen, denn auch die „Oche A‘love“-Party am Fettdonnerstag mit Stargast Peter Wackel ist bereits ausverkauft.

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