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Straßenkarneval in Hochburgen friedlich gestartet

Von: dpa
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Jecke/Auf

Aachen/Düsseldorf/Köln. Weniger Scherben, weniger Suff: Der Straßenkarneval hat in den rheinischen Hochburgen weitgehend friedlich begonnen. In Köln, Bonn und Aachen gab es nach Angaben der Polizei von Freitag an (Alt-) Weiberfastnacht weniger betrunkene Jugendliche, weniger Gewalt und andere Straftaten als in den Vorjahren.

Eine glas- und schnapsfreie Zone bewährte sich am Fettdonnerstag in Aachen erneut. „Wir hatten weniger Einsätze und weniger Schnapsleichen”, stellte der Aachener Sprecher Paul Kemen fest. Scharfe Alkoholkontrollen bei Jugendlichen zeigten auch in Bonn ihre Wirkung. Es habe deutlich weniger betrunkene Jugendliche auf den Straßen gegeben. Die Polizei konfiszierte fast 400 Flaschen Bier, Schnaps und Likör und entleerte sie sofort. Trotz des relativ friedlichen Karnevalsauftakts musste die Polizei aber zu insgesamt 340 Einsätzen ausrücken.

In Düsseldorf dagegen randalierten zahlreiche Betrunkene in der Altstadt. In Köln wurden zwei junge Männer aus Bochum von einem Taxi erfasst als sie an einer roten Ampel die Straße überquerten. Einer schwebte in Lebensgefahr.

Das erstmalige Glasverbot im Kölner Straßenkarneval hat sich nach Einschätzung der Kölner Polizei ausgezahlt. Auf den scherbenfreien Straßen und Plätzen habe es weniger Verletzte gegeben. „Vor allem gab es keinen Flaschenwurf gegen die Einsatzkräfte, wie das in den vergangenen Jahren leider häufig der Fall war”, stellte Einsatzleiter Volker Lange in einer Mitteilung fest.

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