Aachen - St. Gregorius serviert reihenweise Witze, Tänze und Musik

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St. Gregorius serviert reihenweise Witze, Tänze und Musik

Von: David Grzeschik
Letzte Aktualisierung:
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Alle feiern mit: Bei der 32. Auflage von "Jecke Tüen in Steinebrück" war die Stimmung unter 240 Narren bei der Premiere im Pfarrsaal extrem ausgelassen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Till Schüler kann sich den einen oder anderen Seitenhieb auf den Aachener Karnevalsverein (AKV) nicht verkneifen. Zur Anmoderation des Abends stellt er sich mit einem gehörigen Augenzwinkern als Dr. Werner Pfeil vor – Präsident des AKV und einer der Moderatoren der Ordensverleihung „Wider den tierischen Ernst“.

Später nimmt Schüler auch Pfeils Co-Moderatoren Jens Riewa und David Lulley aufs Korn. Die ironischen bis sarkastischen Gags zünden, der Saal tobt. Dabei hat der Abend gerade erst begonnen…

Zum inzwischen 36. Mal veranstaltete der Elferrat St. Gregorius nun „Jecke Tüen in Steinebrück“ – und das gleich an zwei Abenden. Till Schüler, der die Moderation übernahm, ist seit 32 Jahren im Elferrat dabei. „Es kommen natürlich vor allem Menschen aus dem Viertel, aber auch Leute von außerhalb finden immer wieder zu uns“, erklärte Schüler.

„Das ist hier quasi unser Wohnzimmer“, betonte er. Ein Wohnzimmer, das an diesen beiden Abenden mit vielen Jecken gefüllt sein sollte. Das Besondere an der Veranstaltung? „Das Publikum feiert sich selbst.“

Zur Premiere durften sich Schüler und der Elferrat über einen restlos ausverkauften Saal freuen. Rund 240 Leute auf engem Raum sorgten für tolle Stimmung im Pfarrsaal. „Extra kuschelig“ habe man es dem Publikum machen wollen, bemerkte Schüler noch vor Beginn des offiziellen Programms.

Zum Start in den Abend sangen alle Feiernden ein Medley aus Karnevalsliedern, wobei ein per Los spontan bestimmter „Chor“ vorne auf der Bühne den Ton angab. Für viele Lacher sorgte danach Albert Wolff in seiner Rolle als Köbes, der gerade frisch aus dem Krankenhaus entlassen war. Wieder einen Platz fand in diesem Jahr auch die Showtanzgruppe „Crazy Love Girls“.

Politisch wurde es bei Harald Jansen und Till Schüler, die sich auf humoristische Weise an der Kopie einer Ausgabe des „heute-journals“ im ZDF versuchten. Während Jansen Claus Kleber imitierte, bewies Schüler erneut seine enorme Vielseitigkeit. Mit zahlreichen Anspielungen zeichnete er Martin Schulz, Armin Laschet, Hort Seehofer und Angela Merkel äußerst treffend nach. Das Ringen um die große Koalition wurde da schnell zu „Verhandlungen auf dem GroKlo“. Prinz Mike I. stattete der Veranstaltung am späteren Abend einen Besuch ab.

Eine gute Figur machte neben Schüler auch Antje Hahn, die als zweite Moderatorin durch den Abend führte.

Überhaupt: Kurzweilig war‘s in St. Gregorius. In gut vier Stunden bekamen die Jecken mehr als zwei Dutzend verschiedene Nummern geboten – viel Herzblut, Witz, Tanz und Musik inklusive. Und so dankte das Publikum mit tosendem Applaus

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