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Sieger tanzen „sehr gut sogar”

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Die Siegerinnen in der Kategorie Mariechen: Christina Reinartz aus Merken belegte Platz eins vor Fabienne Breuer (Aachen) und Maria Eßer aus Thum.

Düren. Die Aufregung ist den jungen Tänzerinnen deutlich anzumerken. Drei Funkemariechen stehen unten vor der Bühne und beobachten ganz genau, wie ihre Mitstreiterin tanzt. „Die ist gut”, sagt eine der Funkemariechen. „Sehr gut sogar.”

Bereits zum 52. Mal hatte die Karnevalsgesellshaft (KG) „Holzpoeze Jonge” aus Düren am Wochenende zum „Grenzland-Tanzturnier” eingeladen. Über 1000 Tänzerinnen und Tänzer zwischen sechs und 40 Jahren und 300 Trainer und Betreuer aus der ganzen Bundesrepublik waren nach Düren gereist.

Mit dabei Aktive aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Gaby Fasbender war gemeinsam mit Claudia Stevens für die Turnierleitung verantwortlich: „Bei uns im Verein wurde der karnevalistische Tanzsport schon immer groß geschrieben. Wir haben auch 1972 die erste deutsche Meisterschaft in Düren veranstaltet.”

Gesucht wurden am Wochenende in Düren die besten Tänzerinnen und Tänzer in den Kategorien Tanzmariechen, Tanzpaare, Garden und Schautanzgruppen, die Besten haben sich für die nord- beziehungsweise süddeutschen Meisterschaften qualifiziert. Dort werden dann die Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften in der Nürnberger Frankenhalle ermittelt.

Gaby Faßbender: „Es machen sehr viele Tänzerinnen und Tänzer aus Düren mit. Und für die ist das Turnier sicher auch besonders interessant. Sie treten vor großem Publikum an, tanzen gegen Konkurrenten, mit denen sie sich sonst selten messen können.” Zur Jury gehörten am Wochenende Inge Bannuscher, Michael Barbian, Tobias Bender, Sabine Greger, Petra Grümmer, Bernd Kneer, Jutta Lösch, Jörg Opper und Ariane Schöps.

Das deutsche Vizemeisterpaar in der Altersklasse Jugend, Nina und Nico Bonn (KG „Wendene Seempött”), belegte souverän Platz eins. Nina Bonn gewann sogar später noch den Mariechentanz mit der höchsten Punktzahl des Tages. Bei den Jugendgarden erreichte die Truppe der „Grieeläächer” aus Birkesdorf Tanz vier, in der Kategorie Jugend-Schautanz belegte die Mannschaft der „Grieläächer” sogar Platz zwei.

Die besten Dürener in der Kategorie „Tanzpaar” waren Tim Ulhas und Kerstin Steckenborn (KG „Löstige Ost-Dürener”). Sie belegten Platz drei. Vierte wurden Sandra Fuchs und Patrick Wolanski von der KG „Lengeschdörpe Klompe”.

Bei den weiblchen Tanzgarden kam die beste Dürener Mannschaft von den „Holzpoeze Jonge” und erreichte immerhin Platz sieben. Die Truppe der „Löstige Dötzje Thum” tanzte sich auf Platz neun. Bei den Mariechen belegte Christina Reinartz (KG „Löstige Kings Merken”) einen hervorragenden ersten Platz. Platz drei ging an Maria Eßer (KG „Löstige Dötzje Thum”), die sich damit für die norddeutsche Meisterschaft in Kassel qualifiziert hat.

Platz vier ging an Mandy Eilers (KG „Fidelio Niederzier”). Jasmin Simons (KG „Grieläächer Birkesdorf”) wurde Neunte. In der Kategorie Schautanzgruppen belegten die Tänzer der Karnevalsgesellschaft „Jonge vom Berg” mit ihrem Tanz „Es war einmal und ist nicht mehr” Platz acht, die Truppe der KG „Lengeschdörpe Klompe” wurde mit „Helden des Alltags” Neunte.
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