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Schneeprinz in Eiseskälte ein Strahlemann

Von: Jürgen Lange und Heike Eisenmenger
Letzte Aktualisierung:
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Steckt mit seiner Freude auch die Untertanen an: Selbst als echter Schneeprinz ist MichaelI. (Bartz) trotz Eiseskälte ein echter Strahlemann und jubelt bis zum Schluss im Schatten der Burg den Narren zu.

Stolberg. Sie mussten zwar nicht auf die Bäume, aber aufpassen: Vor dem närrischen Lindwurm fuhren zwei Kehrmaschinen und kehrten den letzten Schnee von der Piste. Sicherheitshalber hatten sich die Herren Strauff und Kreus eine Schneeschaufel mitgenommen, um einen freien Platz am Straßenrand zu finden.

Aber für den Rosenmontagszug hieß es freie Fahrt. Und Tausende Stolberger säumten den Triumphzug von MichaelI. (Bartz), der auf der Mühle mit seinem Hofstaat hoch auf dem Prinzengefährt den kompletten Umzug beobachten konnte, bevor er den krönenden Abschluss einer stimmungsvollen Narrenparade bildete.

Überhaupt Stimmung, sie war das probate Mittel der Kupferstädter der Kälte zum Trotz. Mit jeder Menge Spaß und Freud´ jubelten sie den Aktiven zu und feierten von Herzen Fastelovvend. Geballt an der längsten Theke vor unserer Redaktion, an der Burggraf KurtII. (Schiffer) mit Gräfin Ute eine stattliche Schar Gäste bewirtete und mit Fußgruppen wie Uniformierten lustig feierten. Jede Menge Sonnenschein brachten die Teilnehmer mit in die Innenstadt, seien es die Sonnenblumen der Hubääte vom Sender, die Mäuse der Lörese, die Orientalen der Pfadfinder, die Clowns, die Wikinger der Gruppe Motter oder die giftigen Fliegenpilz-Damen der Ersten Großen. Für internationales Flair sorgten neben den Partnern aus dem französischen Faches-Thumesnil erneut die Freunde aus dem dänischen Frederikstad und der Spielmannszug aus Raeren mit seinen Marscheinlagen.

Klar, dass angesichts der finanziellen Lage Stolbergs die Piraten aus dem Priesterland erneut auf Raubzug gingen, um das Stadtsäckel aufzufüllen, und dass die KG Echte Frönde in ihrem 1x11-jährigen Bestehen sich besonders prächtig um die neue Standarte scharten. Mit von der Partie waren natürlich auch die Kindertollitäten JuliaI. (Reiß) aus dem Barenland, AlexanderI. (Kirch) aus Atsch, HendrikI. (Gielchen) vom Donnerberg und MauriceI. (Zengin) von der Mölle. Sie warfen mit vollen Händen Süßes und Kamelle unter die begeisterten Untertanen, denen als „Bürger-Kater” Ferdi Gatzweiler und Komitee-Ehrenpräsident Hans-Josef Wellmann mit launigen Worten die aufmarschierenden Gruppen erläuterten und die Gesellschaften des Komitees mit ihren Präsidenten begrüßten. Trotz oder wegen der Kälte hatte man den Eindruck: Stolberg hatte Spaß an der Freud wie selten.
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