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Raketen, Jubel, Alaaf und viel Spaß an der Freud´

Von: fm
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Der Frauen- und Mütterverein zog auf der Kostümsitzung mit seinem märchenhaften Auftritt als Zwerge alle Aufmerksamkeit auf sich. Foto: Franz Mertens

Monschau. Die Kostümsitzung der Monschauer Vereine im Bischof-Vogt-Haus am Samstagabend fand vor voll besetztem Haus statt. Schon lange vor dem Start in das närrische Treiben war der Saal voll besetzt. Von der Bühnenrückwand prangte in großen Lettern das Motto des Abends: „Hück laache mer os schiebelig on fiere efach himmelig”.

Die Vereinsgemeinschaft Karneval hatte mit ihrem Programm genau ins Schwarze getroffen. Gelacht und geschunkelt wurde gleich zu Beginn schon und niemand ging vorzeitig nach Hause.

Durch das Programm führte gekonnt Christof Kaulen unter der Assistenz von Dietmar Gonnermann. Beide behielten bei allem närrischen Treiben stets souverän das Zepter fest in der Hand. Christof Kaulen begrüßte eingangs der Sitzung die Ehrengäste aus Verwaltung, Politik und Geistlichkeit. Gleich danach stimmte er das Publikum auf seine Aufgaben für diesen Abend ein. Bewegungsspiele in Form von Raketen und Klatschen wurden mit den Narren vorweg eingeübt.

Männerchor der Semperoper

Zum Einstieg in das Programm zog das vereinigte Trommler-und Pfeiferkorps aus Imgenbroich mit klingendem Spiel in den Saal und präsentierte auf der Bühne einige Kostproben seines Könnens. Ehe es im Programm weiter ging, nahm Christof Kaulen noch die Bürgermeisterin gehörig aufs Korn. Er meinte, ihr Wahlkampfmotto bei der letzten Kommunalwahl hätte besser sein können. Für die nächsten Wahlen hatte er zündende Ideen mit karnevalistischem Einschlag für sie parat. Unter anderem schlug er vor. Wie wär´s denn mit Pizza Margarita? Dass die Bürgermeisterin auf die närrischen Vorschläge eingehen wird, ist wohl nicht zu erwarten.

Die Tanzgruppe Diamond Girls der Tura folgte als nächste. Die jungen Damen waren von den Trainerinnen Manuela Barth und Claudia Koll und Kostümfee Gabi Kohl ausgezeichnet auf ihren Einsatz vorbereitet worden. Das Publikum entließ die acht jungen Tänzerinnen mit viel Applaus. Raketen und Orden für alle waren ebenfalls selbstverständlich.

Was ein Rentner so alles erlebt beim Eintritt in den Ruhestand, davon wusste Heinz Mertens ausführlich und mit viel Humor zu berichten. In seinem Tagebuch war die Rede von Rasenmähen, Vogelhäuschen bauen, Arztbesuchen und Zeitjobs auf dem Bau. Am Ende fasste er sogar den Entschluss, gemeinsam mit Kumpels eine Firma aufzubauen, um Vogelhäuschen zu bauen.

Nach dem Rentner erschien der Frauen- und Mütterverein zum ersten Mal auf der Bühne. Als Zwerge legten zehn Frauen einen märchenhaften Auftritt hin. Im Laufe des Abends sorgten sie noch mehrfach für gute Unterhaltung. Mit dem Tanz „Alte Zeiten” und als Männerchor der Semperoper in Dresden hatten sie für das Publikum noch einige Überraschungen auf Lager.

Die Kindertanzgruppe Piraten aus Eicherscheid kam ebenfalls beim Publikum bestens an. Die Kleinen konnten die Bühne erst nach einer Zugabe verlassen. Lutz Schell sorgte danach als „De Trööt” für viel Gelächter. Als Mann aus Belgien kannte er sich im Stadtklatsch recht gut aus. Heinz Mertens und Dieter Gillessen steuerten dazu ebenfalls im weiteren Programmverlauf als zwei Finestere noch einiges bei. Ihre Geschichten und Anspielungen wussten Eingeweihte sehr wohl zu deuten.

Die Black & White Singers unter der Leitung von Ruth Banowski zeigten als gemischter Chor eine beachtliche Leistung. Jeweils acht Männer und Frauen nahmen sich dabei mit Gesang selber aufs Korn. Eine weitere Gesangseinlage bescherten die Eifeltenöre unter Begleitung von Sängerin Michaela Knein. Abschluss und Höhepunkt der Sitzung bildeten nacheinander die Auftritte der Tanzgruppe Baccaras aus Eicherscheid und des Tanzcorps der KG Stadtgarde Frechen Grün-Weiss. Zwischen den Auftritten der Tanzgruppen stieg Karl Allgaier als Öcher Jong in die Bütt. Diese Akteure verabschiedete das Publikum dankbar mit Standing Ovations.
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