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Narren toppen Vorjahresrekord

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Auch rund um den Rathausplatz war es richtig voll beim Zentralzug in Ubach-Palenberg. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Schon im letzten Jahr brach der zentrale Rosenmontagszug in Übach-Palenberg alle Rekorde. Und am Montag setzten Teilnehmer wie Zaungäste nochmals einen drauf.

Viele tausend Menschen strömten zum Zug, es dürften am gesamten Zugweg weit über 10.000 Schaulustige gewesen sein. Natürlich waren vor allem die zentralen Plätze bei den Gästen ausgesprochen beliebt. An der Pfarrkirche St. Theresia Palenberg oder am Übacher Rathausplatz sammelten sich allein weit über 2000 Narren.

Ansporn genug also für die über 1300 Zugteilnehmer in insgesamt 37 Fußgruppen und Motivwagen, den Menschen den „höchsten rheinischen Feiertag” mit einem genialen Rosenmontagszug zu versüßen.

Los ging es wie immer am Palenberger Bahnhof, von dem aus sich der närrische Lindwurm sich dann mehr als drei Stunden durch die Zentren der Stadt schlängelte. Über Kirchstraße, Carolus-Magnus-Straße, Maastrichter Straße, vorbei am Rathaus ging es dann zur evangelischen Kreuzkirche in Boscheln.

Da war überall gute Kondition gefragt, doch die brachten die Jecken, animiert durch das feierfreudige Publikum, schon von Haus aus mit. Die Schwimmer vom VfR Übach-Palenberg erinnerten an den erfolgreichsten Film aller Zeiten in deutschen Kinos und machten als Elefanten aus dem „Dschungelbuch” mit ihrer großen Truppe den Zug unsicher.

Unter die „großen Grauen” hatte sich auch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gemischt, der den Zug sichtlich genoss.

Legosteine und Blümchen

Genuss pur gab es auch für die „Legosteine”, die sich als Abordnung der neuen Übach-Palenberger Pfarre St. Petrus auf den Pilgerpfad am Rosenmontag machten. Bauarbeiter, Putzkolonnen, Schwarzwaldmädel, Schornsteinfeger, Blümchen und sogar Asterix und Obelix rundeten das gewaltige Angebot ab und machten es den Jecken am Rand zum echten Vergnügen, sich mit Kamelle oder der einen und anderen hochprozentigen „Gabe” beschenken zu lassen.

Feierlaune pur gab es natürlich auch beim Stadtdreigestirn, bei Prinz Leon I. (Greven), Bauer Manfred (Wrobel) und Jungfrau Gertrud (Gerd Göbbels), die ihren Triumphzug durch die Stadt sichtlich genossen.
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