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Mit einer großer Träne im Auge

Von: sps
Letzte Aktualisierung:
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Ein Abschied mit Wehmut: Paula Schütz zieht sich aus dem karnevalistischen Geschehen zurück. Bürgermeister Paul Larue verabschiedete sie im Rathaus. Foto: Schröder

Düren. Niemals geht sie so ganz: „An Weiberfastnacht werde ich ein paar Tränchen verdrücken”, ist sich Paula Schütz sicher. Denn nach 13 Jahren findet die Eröffnung des Straßenkarnevals zu Weiberfastnacht ohne die Vollblutkarnevalistin statt.

„Sie sind - mit großem Respekt ausgedrückt - ein Dürener Original”. So würdigte Bürgermeister Paul Larue bei einem kleinen Empfang die Frau, die in vielen gesellschaftlichen Bereichen aktiv ist. Nun wäre Paula Schütz nicht sie selbst, hätte sie nicht in jeder Situation schlagfertig eine Antwort parat: „Ävve op der Brunne en de Wieedelstroß well ich nett”

„Mit einer Träne im Auge und großem Respekt” würdigte der Bürgermeister die Verdienste der Frau aus der Südstadt, die aus familiären Gründen kürzer treten muss. „Mein Mann hat mich immer gehen lassen. Jetzt braucht er mich”, begründet Paula Schütz ihren Abschied.

Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes ist im und mit dem Karneval groß geworden: vom Funkenmädchen in der Garde der „Südinsulaner” bis hin zur Präsidentin von Sitzungen und Frontfrau beim Start des Straßenkarnevals. „Sie spielen auf vielen Feldern der Stadt”, leitete Paul Larue zu weiteren Tätigkeitsbereichen über: Volkshochschule, Senioren- und Behindertentanz und Förderung des närrischen Nachwuchses, Mitarbeit in der Pfarrgemeinde und Präsenz in vier Altenheimen.

„Alles das werde ich vermissen.” Die Wehmut ist Paula Schütz ins Gesicht geschrieben. Die beliebte Bauernsitzung bei der KG „Kick ens” kann sie nicht mehr leiten, und auch die Damensitzung in Winden muss auf sie verzichten. Am meisten aber wird sie die Bühne auf dem Marktplatz vermissen. „Da haben wir den Männern immer einen auf die Mütze gegeben.” Hans Gladbach, der Ehren-Vizepräsident des Festkomitees Dürener Karneval: „Paula hat immer geholfen. Und wenn sie rief, kamen alle.”
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