Kesternich - „Mausi Lügner“ schildert Pleiten und Pannen

„Mausi Lügner“ schildert Pleiten und Pannen

Von: ale
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„Die Jecke” sind immer ein Garant für fröhliche Stimmung, zu ihnen gehört Holger Quack (Zweiter von links), der später zum Prinzen proklamiert wurde. Ganz links Mausi Lügner, der pfiffige Dorfreporter. Foto: Anneliese Lauscher

Kesternich. Zum ersten Mal steht das Festzelt für die Karnevalsveranstaltungen der KG Kester Lehmschwalbe in die Straße Auf der Höhe. Hier musste am Samstag, als die Prinzenproklamation im Rahmen einer Kostümsitzung stattfand, gut geheizt werden.

Auch der neue Herrscher, Prinz Holger I., wünscht sich, dass hier möglichst bald das neue Dorfgemeinschaftshaus samt Sportplatz entsteht. Er forderte in einem seiner Gebote alle Kesternicher dazu auf, tatkräftig daran mitzuwirken.

Das Programm eröffnete die Tanzgarde der Lehmschwalbe mit einer flotten Darbietung, auch die Lehmschwalbenboys waren wie immer eine Augenweide. Sie zeigten „Olympische Spiele in Kesternich“ und ernteten donnernden Applaus.

Alle hatten außerdem gespannt auf „Mausi Lügner“, den Dorfreporter, gewartet, denn der hält das ganze Jahr über Augen und Ohren auf. Ihm entgeht nichts, und er erzählt bei der Kostümsitzung genüsslich von Pleiten und Pannen.

Er kam mit den „Jecken“ auf die Bühne, die seine Geschichten mit passenden Liedern begleiteten. Was ihnen nicht klar war: Sie hatten den Prinzen in ihren Reihen.

Aus der „Dröft“ berichtete Mausi, wie jemand den Maibaum angefahren hat. Er wusste von einer missglückten Hydrantenpflege und außerdem von einem Unfall mit vielen rohen Eiern.

„Die Jecke“ untermalten seinen höchst amüsanten Vortrag musikalisch, und Präsident Rolf Schneider versprach: „Wir werden uns bemühen, für deine Rede im nächsten Jahr Stoff zu liefern.“ Also bitte weiter munter ins Fettnäpfchen treten – Mausi Lügner weiß die Anekdoten zu verwerten.

Nach dem „Machtwechsel“ der Tollitäten tanzte Mariechen Simone I. zu Ehren des neuen Prinzenpaares. Sie wirbelte über die Bühne in einem wahren Feuerwerk von Drehungen, flinken Tanzschritten und turnerischen Einlagen – eine atemberaubende Darbietung.

Die von ihr gewählte Musik „The Final Countdown“ könnte ein Hinweis sein: Sie habe angekündigt, dies sei ihr letztes aktives Jahr als Tanzmariechen, hörte man von Rolf Schneider.

Es wird nicht einfach werden, eine würdige Nachfolgerin für sie zu finden. Sonja Becker war aus Köln angereist, um mit Stimmungsliedern und Schlagermelodien dem Publikum einzuheizen. Da konnten „die Jecke“ anschließend nur noch die Stimmung steigern, wo sie doch den Narrenherrscher mit im Ensemble hatten.

Auch „Määt Nix“, die rheinische Mundartgruppe aus dem Dürener Raum, gab mächtig Gas, da hielt es die Närrinnen und Narren nicht mehr auf den Stühlen. Der Showtanz der Tanzgarde gelang harmonisch und pfiffig, dann setzte die beliebte Show- und Swingband Melano aus Steckenborn den Schlusspunkt.

Wer ein wenig Platz fand, schwang das Tanzbein. Das Volk wurde nicht müde, und Melano musste sich so ziemlich verausgaben.

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