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Lammersdorf: Zufluchtsort für Piraten und Hafen der Seefahrer

Von: ess
Letzte Aktualisierung:
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Piraten nebelten sich in Lammersdorf ein, um unerkannt einen Teil ihrer Beute wieder unters närrische Volk zu bringen. Ihren Spaß hatten auch die quietschgelben „letzten Laimischter Hühner”. Foto: Ernst Schneiders

Lammersdorf. Lammersdorf muss irgendwo an der Küste liegen, oder in einer verschwiegenen Bucht, wo Piraten Zuflucht finden. Der Laimischter Rosenmontagszug wurde, wie schon die Sitzung der Weißröcke im Festzelt, von der Christlichen Seefahrt und den Piraten dominiert.

Die kamen sich, im Gegensatz zum richtigen Leben, nicht ins Gehege, sondern schmetterten gemeinsam ihr „Laimisch Alaaf” und jede Menge Hüftgold unters närrische Volk, das sich in rauen Mengen vor, neben und hinter der Schneehügeln am Straßenrand versammelt hatte, um dem Prinzenpaar und dem Kinderprinzen die Reverenz zu erweisen und vor allem, um die mitgebrachten Tüten mit Leckereien zu füllen, was auch den meisten gelang.

Und es waren beileibe nicht die extrem süßen Plombenzieher osteuropäischer Produktion, nach denen sich niemand mehr bückt, die durch die Luft segelten. Im Gegenteil, da waren feine Sachen dabei, die reißend Abnehmer fanden. Bei Minustemperaturen und leichtem Schneefall waren relativ wenig Fußgruppen unterwegs, darunter die Jugendgarde der KG als Clowns oder die quietschgelben „letzten Laimischter Hühner”.

Auch eine Horde Wikinger war auf den Beinen und bejammerte die aktuelle Situation. Die Krise war ihnen zu groß, deshalb fuhren sie nur noch Floß - oder gingen gleich zu Fuß. Die Klev Botze aus Rollesbroich waren wie 4711, überall dabei, also auch in Lammersdorf. Sie haben heute im eigenen Dorf noch ihren großen Tag. Lange zog sich der närrische Lindwurm durch den kleinen Ort. Die Stimmung war bestens und gefeiert wurden kräftig.

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