Kreuzau - Kreuzau schunkelt sich warm

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Kreuzau schunkelt sich warm

Von: Margret Vallot
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Kreuzau
Waren es 20 000 oder 30 000 Narren, die in Kreuzau feierten? In der Hauptstraße war jedenfalls kein Durchkommen mehr, bisweilen konnte man nicht mal mehr erkennen, wer jetzt zum Zug gehörte und wer nur als Schaulustiger am Straßenrand stand.  Foto: Margret Vallot

Kreuzau. Kann es sein, dass am Montag kein einziger Kreuzauer zu Hause geblieben ist? Alle müssen beim Rosenmontagszug gewesen sein, so voller Menschen waren die Straßen. Dabei pfiff ein eiskalter Wind den Narren ins Gesicht, wie man es seit Jahren beim Rosenmontagszug nicht erlebt hat.

Aber die meisten Jecken hatten sich warm eingepackt: dicke Handschuhe, Wollmütze, Schals, Winterstiefel und zwei Pullover übereinander trugen viele und sahen entsprechend gut gepolstert aus.

Die Gruppen hatten sich wieder viel einfallen lassen. Junge Leute gingen als Rentner, die Realschüler waren offenbar alle schwer verletzt und meinten „Hurra wir leben noch“, rot-weiße Clowns gingen mit und eine Gruppe Schupos hatte einen ganzen Bus gekapert.

Zwei Tambourcorps (aus Drove und Kufferath), ein toller Musikzug aus Hergarten und weitere Musikzüge und -wagen sorgten am Montag für die richtige Karnevalsstimmung. Und auf dem Wagen, von dem aus Manfred Schall und Heinz Schäfer den Zug kommentierten, spielte noch das „Junge Orchester Kreuzau“ alte und neue Karnevalslieder.

Prinz Georg I. (Valter) lachte und hatte sichtlich Spaß an seiner Ehrenfahrt durch Kreuzau. Klar, dass auch Kinderprinz Fabrio I. mit seinem Wagen im Zug dabei war. Ein Narrenschiff erinnerte mit seinem Motto daran, dass der Prinz ein Fan vom FC Köln ist: „En FC ruut on Schluppe Blau fiere mir wie der Prinz von Krözau.“ Den Wagen des Prinzen schmückten große Herzen, sein Motto lautete „Prinz Georg I. trifft ins Herz“. Flucht ins Warme

Als Inder und Afrikaner, als Mönche, Kühe, Tiger und Löwen hatten sich die Leute verkleidet. Eine große Gruppe war gerade auf Safari, traf auf Prinzessinnen, Seemänner und Amerika-Fans. Und als gerade das Ende des Zuges die Hauptstraße verlassen hatte, tauchte die Spitze an der anderen Seite wieder auf. Aber da hatten doch schon etliche Narren eiskalte Nasen bekommen und flüchteten sich ins Warme. Zugmeister Reiner Leisten war am Ende zufrieden. Nur einem Kranken musste in einem Notarztwagen geholfen werden.

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