Heinsberg-Unterbruch - Kosten gescheut wie der Teufel das Weihwasser

Kosten gescheut wie der Teufel das Weihwasser

Von: Petra Wolters
Letzte Aktualisierung:
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Loraine Winkens heißt das neue Mariechen der „Kohmule”.

Heinsberg-Unterbruch. „Wir haben die Kosten gescheut wie der Teufel das Weihwasser.” Gleich zum Auftakt der Galasitzung der KG „Ongerbröker Kohmule” in der Unterbrucher Mehrzweckhalle fand Präsident Herbert Thebrath deutliche Worte.

„Es muss doch auch möglich sein, mit weniger Geld hervorragende Stimmung in diese Halle zu bringen”, bat er das Publikum in der voll besetzten Halle, seine Stimmung doch einfach zur Bühne heraufzutragen.

Dass dies gelang, zeigte sich bei Rotjacken auf und Zuschauern vor der Bühne in karnevalistischer Ausdauer auch noch beim musikalischen Finale nach Mitternacht.

Musikalisch war schon der Auftakt gestaltet mit einem Bühnenspiel des Trommler- und Pfeifercorps, das zuvor mit dem Hoppeditz den Präsidenten, die Rotjacken, die große Garde und die drei Mariechen der Gesellschaft auf die Bühne geleitet hatte. Ihren ersten großen Auftritt hatte dann die neue Kindergarde, bei der die jüngsten Tänzerinnen gerade einmal fünf Jahre alt waren.

Ebenfalls neu dabei präsentierte sich Loraine Winkens mit ihrem Mariechentanz. Als dritte Premiere auf der Bühne der Kohmule kündigte Thebrath dann den Niederländer John Prikke, neuer Rotjacken-Träger in Unterbruch, als „Primario-Boy” an. Schon er ließ das Stimmungsbarometer schnell steigen, indem er „Rote Rosen” mit einem großen Strauß davon im Arm besang.

Mit Wortbeiträgen überzeugten das Duo „Harry und Achim” aus Köln, das gezielt das Gespräch mit dem Publikum suchte, Anna Franken aus Stahe als „Selfkant-Stern” und Helmut Schröders aus Straeten, der in „bubenhafter” Manier seine Anekdötchen zum besten gab.

Gemixt waren diese Auftritte mit musikalischer Comedy, zum einen durch das „Schwengel-Orchester”, das an seinen Klavierattrappen brillierte oder durch die „MoGeBiSi„s”, die sich Andr Rieu widmeten und als drei Tenöre begeisterten.

Als weitere Eigengewächse der Kohmule wirbelten die Mariechen Linda Busch und Desiree Seixas sowie die Große Garde über die Bühne. Schwarzlichttheater bot die Frauengemeinschaft Unterbruch.

Die „Sunny Girls” glitzerten bei ihrem Showtanz ganz in Silber. Begeistert gefeiert wurden sie in der Zugabe mit einer Hommage an Lady Gaga. Michael Jackson thematisierten die „Schöppendales” als Männerballett. Eine filmreife Leistung in Anlehnung an das Musical „Ich will Spaß!” lieferte als weiteren tänzerischen Höhepunkt schließlich die Showtanzgruppe „Eternity”. Krönender musikalischer Abschluss war der erneute Auftritt von Helmut Schröders, dieses Mal zusammen mit Ralf Esser als „Dä Eene on dä Angere”.

Eingebettet in das Programm war ein Empfang mehrerer befreundeter Karnevalsgesellschaften und von Vertretern des Komitees Heinsberger Karneval. Dessen Präsident Heinz-Leo Heinrichs übergab dabei den Sessions-Orden des Komitees an Willi Jansen-Wallraven, Marc Nolten und Claudia Herling.
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