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Hoppeditz beerdigt: Ende der tollen Tage

Von: dpa
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Köln/Jülich. Traditionsbewusst haben die Jecken in den Karnevalshochburgen im Rheinland Abschied von den tollen Tagen genommen. In Düsseldorf beerdigten die Karnevalisten am Aschermittwoch unter lautem Wehklagen ihren „Hoppeditz”.

Auf einem Scheiterhaufen im Garten des Stadtmuseums fand der Erznarr ein jähes Ende. Hunderte Trauergäste gaben der Strohpuppe ihr letztes Geleit. Mit einem traditionellen Fischessen starteten die rheinischen Jecken in die Fastenzeit.

Bereits am späten Dienstagabend verbrannten die Kölner Jecken ihre „Nubbel”. Die Puppen aus Stroh oder Stoff hingen während der Karnevalstage über dem Eingang vieler Kneipen. Der „Nubbel” dient als Sündenbock für alle im Karneval begangenen Schandtaten. Unter großem Gejammer und nach lauten Schuldzuweisungen für alle im Karneval begangenen Vergehen wurden die „Nubbel” schließlich verbannt.

Die Jülicher versenkten den lebensgroßen Karnevalsmann „Lazarus” in dem Flüsschen Rur. Zuvor zogen sie mit der Strohpuppe durch die Stadt und machten sie zum „Sündenbock” für die Missgeschicke des vergangenen Jahres.

Der Aachener Narrenherrscher Dirk IV. legte zum Ende seiner Prinzenära am Dienstagabend seine Insignien ab. Beim traditionellen Kehraus im Theater Aachen kam er noch einmal mit seinem Hofstaat zusammen. Um Mitternacht zog er mit Wehmut Mütze, Zepter und Kette aus, teilte ein Sprecher des Aachener Karnevalsvereins am Mittwoch mit. Die Aachener hätten ihn auf Händen getragen, habe der scheidende Prinz sein Volk gelobt.

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