Helene Fischer Freisteller

GKV-Narren knüpfen an Glanzzeiten an

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Dass das närrische Volk bei der Kappensitzung des Geilenkirchener Karnevalvereins stimmungsvoll zu feiern weiß, bewiesen die teilswiese schön kostümierten Besucher im Festzelt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die 2. Kappensitzung nach der „Wiederbelebung” des Geilenkirchener Karnevalvereins (GKV) kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Der Meinung war jedenfalls die überwiegende Mehrheit der Besucher im Festzelt auf dem Markt.

Mit der Sitzung schloss der GKV an die in Erinnerung gebliebenen Jahre des Saal-Karnevals an, der sich früher zu den Glanzzeiten in der Stadthalle abspielte. Das zum Teil nett kostümierte närrische Volk hatte aber auch diesmal in ausreichender Zahl den Weg zum Marktplatz in der City gefunden.

Zu Beginn noch eine überschaubare Menge, füllte sich die Narrhalla im Laufe des Abends nach und nach. Kaum im Trubel eingetaucht, schallte das erste „Jellekerke Alaaf” durch den Saal, denn die Roten Funken aus Würm, die sich erfolgreich als musikalischer Eisbrecher betätigten, spielten neben dem GKV auch ihren „Würmer Wenk” auf die Bühne.

Gekonnt teilten sich Tamara Black und Franz-Michael Jansen die Moderation bei der Kappensitzung, und zu ihren ersten Aufgaben zählte es, mit Sven Cüppers den diesjährigen Prinzen der altehrwürdigen Würmer Karnevalsgesellschaft vorzustellen.

Sven I. hatte es allerdings eilig, denn er musste an diesem Abend noch anderen Verpflichtungen nachkommen. Dennoch tanzte das von Carola Kannengießer trainierte GKV-eigene Solomariechen Jil zu seinen Ehren und sich in die Herzen der Besucher. Applaus bekam die Neunjährige nicht nur von den Karnevalsvereinen aus dem Geilenkirchener Stadtgebiet, sondern auch von den Gästen der „La Strada Ole” aus Straeten, die mit ihrem Prinzenpaar Hans-Peter I. und Elisabeth II. (Kochs) dem GKV durch ihre Anwesenheit eine Sitzreihe im Zelt füllte.

Aus Erkelenz-Lövenich angereist, marschierten dann die „Letzten Zwei von 1911” ein, die mit Gesang und Humor eine unterhaltsame Kostprobe lieferten. Mit „Ihr seid ein tolles Publikum” verabschiedeten sie sich von der Bühne.
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