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Feuerabend mit heißen Tänzen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Himmlische Vorstellung: die feurigen Indianermädchen der Showtanzgruppe „Incognito”. Foto: Andreas Steindl

Burtscheid. Die Funken sprühten und Flammen der Narretei loderten vor dem Jonastor. Jeder wusste sofort: Die Oecher Spritzemänner haben „Feuerabend”, und die Lava närrisch-überschäumender Glut war ungefährlich und gewollt.

Schließlich werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus: Am Aschermittwoch beginnt für die Karnevalsgesellschaft der Start in die Jubiläumssession. Vier Mal elf Jahre werden dann gefeiert. So blitzten die Goldhelme der Spritzemänner beim ausgelassenen Einmarsch noch einmal so hell, und Präsident Werner Dahmen brachte es in der übermütigen Doppelmoderation mit seinem Vize André Lander auf einen kurzen Nenner: „Vür welle fiere!”

Nicht nur die bunt kostümierten Jecke in den Kurpark-Terrassen, sondern auch Pater Georg als Feldkurat der Reserve sowie der designierte, neue Aachener Feuerwehrchef Jürgen Wolf, ein „Sprötzemann” der Kölschen „Funketöter”, stimmten auf der Bühne mit ein: „Aachener Spritzemänner, freundliche Menschenkenner, wir sprechen auch im Karneval ein Wort und löschen Trübsal, Sorgen fort.”

Die waren bei dem viereinhalbstündigen Programm sowieso wie weggeblasen. Lachen war bei „Ne Kölsche Hellije” garantiert und Winnetou ließ grüßen bei den feurigen Indianermädchen der Showtanzgruppe „Incognito”. Der Saal tobte bei den 19 sympathischen, jungen Mitgliedern der Band „die Mennekrather” aus Erkelenz, bei deren karnevalistischer Hitparade Partytime angesagt war. Ein Heimspiel gab Prinz Dirk IV. in Botsched und entführte sein Narrenvolk mit einem Liedermedley als „Pilot ins närrische Weltall”.

Einzig mit Humor löste „D´r Tulpen-Heini” all´ seine Probleme, und die Tanzabteilung der KG Eulenspiegel erwies sich einmal mehr als verdienter deutscher Vizemeister. Die „Originale” tanzten „mit dr Mäddcher Halleluja”, während „Schlapper und Latz” die Kurpark-Terrassen frivol und amüsant in eine Wohlfühl- und Wellness-Arena verwandelten.

In der Regie von Gaby Dahmen gestalteten die Spritzemänner das Finale mit einer Show aus eigenen Reihen. Unter dem Motto: „Theater Carnevale” tanzten sie Can-Can im Pigalle in Paris, machten Station beim Hänneschen in Kölle, um dann ihr „Alaaf” aufs Öcher Schängchen anzustimmen. Als Sitzungskapelle fungierte beim „Feuerabend” der Melodie-Express.
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