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Ein Hauch von Altermarkt umweht den Indemann

Von: dol
Letzte Aktualisierung:
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Die Karnevalsgesellschaften freuen sich schon auf das Open Air am Indemann. Foto: Dolfus

Inden/Altdorf. „Dat Hätz vun de Welt” schlägt in diesem Jahr nicht in „Kölle”, sondern auf der Goltsteinkuppe. Jedenfalls wenn es nach dem Willen der vier Karnevalsvereine aus der Gemeinde Inden geht.

Die KG Echte Fröngde Lamersdorf, die KG Lustige Jonge Inden/Altdorf, die KG Frenzer Burgnarren und der Lucherberger Carnevalsclub bieten erstmals eine gemeinsame Open Air-Veranstaltung am Indemann auf der Goltsteinkuppe an. Die Party unter der Schirmherrschaft von Landrat Wolfgang Spelthahn steigt am Karnevalssamstag, 13. Februar, ab 11.11 Uhr. Voraussichtliches Ende ist gegen 14.30 Uhr.

„Der Indemann ist Treffpunkt für kulturelle Highlights aller Art”, begründet Reinhard Marx, KG Echte Fröngde den Entschluss für diesen Standort. „Mit unserem Open Air wollen wir dem Kölner Karneval etwas Konkurrenz machen”, lacht er. Es gibt zwar ein buntes Rahmenprogramm, aber im wesentlichen handelt es sich um Straßenkarneval. „Nein, oben auf dem Indemann sitzt kein Sitzungspräsident und begrüßt die Jecken”, scherzt Marx weiter. Eingeladen sind alle Narren aus Nah und Fern, auf der Goltsteinkuppe gemeinsam zu singen, schunkeln, tanzen, lachen - ganz so wie auf dem Kölner Altermarkt.

Spielt das Wetter mit?

„Wenn die Narren auf dem dem Altermarkt auch bei Regen dem Karneval und dem Frohsinn frönen, sollte das doch auch am Indemann möglich sein”, hoffen die Veranstalter auf positive Resonanz aus der Bevölkerung. Indes will Schirmherr Wolfgang Spelthahn vorsichtshalber für gutes Wetter sorgen. „Aber Temperaturen wie in Rio kriege ich natürlich nicht hin”, so der Landrat.

Er findet es toll, dass die vier Karnevalsgesellschaften mit relativ geringem Aufwand eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen - und das auch noch kostenneutral. Denn durch das Sponsoring von Sparkasse Düren, der Entwicklungsgesellschaft Indeland, Dürener Kreisbahn und Gaststätte Brauweilers Max funktioniert das Open Air ohne öffentliche Zuschüsse. Demnach ist der Eintritt zum jecken Treiben an der frischen Luft frei.

Für einen Euro können die Jecken einen Shuttlebus nutzen, der sie vom Indener Ortszentrum zur Goltsteinkuppe fährt. Ansonsten stehen auch Parkplätze für bis zu 400 Besucher auf dem Plateau selbst zur Verfügung. Am Indemann erwartet die Besucher Musik von „De Bremsklötz” aus Düren, den „Inde-Rebellen” aus Eschweiler und der Kapelle Hubra aus Niederzier. Zudem treten einzelne Tanzmariechen auf, und die Tollitäten der anwesenden Karnevalsgesellschaften werden vorgestellt.

Kostümierung erwünscht

„Die Veranstaltung ist überhaupt ein Erfolg, weil vier Gesellschaften zusammenarbeiten. Das ist nicht überall so”, betont Bert Bardenheuer, Vorsitzender der Burgnarren.

Kostümierung ist übrigens erwünscht, aber keine Pflicht. „Als Indemann muss man sich auch nicht zwingend verkleiden”, meint Landrat Wolfgang Spelthahn augenzwinkernd.
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