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Ein echtes Model muss nicht mager sein

Von: ale
Letzte Aktualisierung:
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Der Elferrat demonstriert gegen magere Models - und das sehr wirkungsvoll und äußerst beeindruckend! Foto: Anneliese Lauscher

Rurberg. Mit der Herrichtung des Antoniushof haben die Vereine in Rurberg ganze Arbeit geleistet; jetzt kann man dort wunderbar feiern. Für die Kostümsitzung des KV „Kiescheflitscher” waren die Bedingungen am Samstag optimal: Im geräumigen Saal fanden die Närrinnen und Narren bequem Platz, die gut ausgeleuchtete große Bühne wurde zum Podium für erstklassige karnevalistische Darbietungen.

In Rurberg muss das ansteckende Karnevalsvirus grassieren, hier hat der Verein eine derart reiche Auswahl an eigenen Originalen, an humoristischen Naturtalenten und tänzerisch Begabten, dass man keine auswärtigen Größen braucht, um zünftig Fastelovend zu feiern. Prinz Ulli I. zum Beispiel, der zurzeit das Zepter über die Kiescheflitscher schwingt, ist ebenfalls für eine witzige Büttenrede gut, das stellte er am Samstagabend unter Beweis.

Fitness-Jünger oder Brathähnchen?

In ihrer Show „KV Kompakt” zeigten junge Leute, welch Ideenreichtum und Humor in ihnen steckt: Ein Fitness-Jünger wurde mit einem Brathähnchen verwechselt, da kam es zu derart urkomischen Szenen, dass manch einer sich die Lachtränen aus dem Gesicht wischen musste!

Und wenn sich alle Mitglieder des Elferrates umziehen, um auf dem Laufsteg gegen den Modelwahn zu demonstrieren, kann man sich auf etwas gefasst machen. Waltraud Dederichs und Rita Lutterbach hatten diese Nummer einstudiert, knackige Körper, schöne Beine und üppiges Haar wurden gezeigt, und natürlich waren die Models nicht mager!

Sebastian Harth, der amtierende Rurberger Schützenkönig, kann nicht nur schießen, sondern auch auswendig eine originelle Rede halten, der begeisterte Applaus des Publikums belohnte ihn. Mit gekonnten Tanzeinlagen erfreuten die munteren Garden die Gäste, ein Showtanz zu Liedern der Neuen Deutschen Welle war ein weiteres Highlight.

„Ne Eefelbuer”, das war Christoph Nellessen, gerade frisch geehrt mit dem Rurseeorden; er kennt die Gepflogenheiten in der Eifel und die Menschen bestens und weiß sie schalkhaft aufs Korn zu nehmen. Die Herrentanzgruppe „Western Ladies” war eine Rakete wert, und beim Gesang der „Billy Boys” hielt es keinen ruhig auf seinem Platz, da musste man mitsingen und schunkeln. Eine knatschjecke Sitzung fand ihr schwungvolles Ende, und danach durfte noch getanzt werden.
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