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Die tollen Tage können kommen

Von: Sarah Maria Berners
Letzte Aktualisierung:
Polizei´/ Karneval
Karneval bedeutet für die Polizei viel Arbeit. Foto: ddp

Aachen. Für Sanitärer, Polizisten und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ist Karneval nicht die Zeit für Bützchen, Kamellen und bunte Parties. Für sie bedeutet die Zeit von Altweiber bis Rosenmontag jede Menge Arbeit.

Streit, Schlägereien, Sachbeschädigungen und Ruhestörungen sind oftmals die Folgen des hohen Alkoholkonsums. „Das Einsatzaufkommen ist bis zu drei Mal höher als an normalen Tagen”, weiß Polizeipressesprecher Paul Kemen. Doch Aachen ist gerüstet. Die Polizei entgegnet den Schattenseiten des Fastelovvends mit höherem Personaleinsatz.

Außerdem werden laut Polizei während der gesamten Karnevalstage Alkoholkontrollen durchgeführt. „Also Hände weg vom Lenker, wenn Alkohol im Spiel ist”, appelliert Kemen. Dann besser Bus fahren: Für 12 Euro bietet die Aseag das Karnevalsticket an, mit dem man von Fettdonnerstag bis Veilchendienstag im Aachener Verkehrsverbund mobil ist. Auch Feuerwehr und Rettungsdienste sind von morgen an im Dauereinsatz.

2008 verzeichnete die Rettungsdienststatistik der Feuerwehr 115 alkoholbedingte Einsätze, 2009 waren es 56. man ist auf alles vorbereitet. „Über die Berufsfeuerwehr hinaus, sind 300 ehrenamtliche Helfer vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter und der Malteser eingesetzt”, betont Rita Klösges vom Presseamt. Rund um den Markt und in Burtscheid werden sie Verletzte oder Betrunkene versorgen.

Unterstützt werden Polizei und Sanitäter von den Mitarbeitern des Jugendamtes und des Ordnungsamtes. Das Ordnungsamt ist am Donnerstag mit deutlich mehr Personal auf den Straßen unterwegs und wird auch ein Auge auf die Alkoholabgabe an Minderjährige haben. An den Zugängen zum Markt kontrollieren sie die Rucksäcke auf Hochprozentiges und auf Glasflaschen, den die sind bei der Party tabu. „Mehr Mitarbeiter haben wir für diese Tage natürlich nicht. Am Fettdonnerstag gibt es für die Mitarbeiter des Ordnungsamtes eine Urlaubssperre”, erklärt Evelin Wölk vom Presseamt. Die Politessen seien besonders vor den Karnevalsumzügen im Einsatz und schauen, ob der Weg für die bunten Wagen frei ist.

Einen guten Rat gibt Polizeipressesprecher Paul Kemen den Fastelovvendsjecken auf den Weg: „Trinken Sie nur so viel, wie Sie vertragen und vertragen Sie sich beim Trinken.” Nur so kann der Karneval das sein, was er sein soll - eine fröhliche, bunte Sause.
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