Eschweiler - Die Raketenreiter heben immer noch ab

Die Raketenreiter heben immer noch ab

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Das Aushängeschild der KG Böse Buben: „Die Inde-Singers” traten zum ersten Mal 1968 auf den närrischen Bühnen auf und zählen noch heute zu den beliebtesten Mundartbands der Region.

Eschweiler. Die KG Böse Buben feiert in dieser Session ihr 100-jähriges Bestehen. Wir werfen nicht nur einen Blick auf das Jubiläum, sondern auch in die Vergangenheit.

Das 40-jährige Bestehen wurde mit einer großen Jubiläumssitzung am 7. Januar 1950 gefeiert. Der Alt- und Ehrenpräsident Peter Bündgens übergab an diesem Abend die Präsidentenkette, die er über die Kriegsjahre hinweg gerettet hatte, an den amtierenden Präsidenten Willi Schnock. Und noch ein Ereignis kennzeichnet das Jubiläumsjahr: „Männ I.” Wacker, 1962 Karnevalsprinz in Eschweiler, schrieb den Böse-Buben-Marsch, der seit diesem Zeitpunkt unverändert intoniert wird.

Im Jahr 1964 stellten die Bösen Buben die Sitzung wegen der 1962 erstmals gelungenen bemannten Erdumkreisung unter das Motto: Fahrt zum Mond. Das Raketensymbol war Wirklichkeit geworden. Und 1968 trat dann zum ersten Mal die Gesangsformation „Die Inde-Singers” auf der großen Sitzung auf.

Im Mai 1976 wurde nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung der Antrag an das Karnevalskomitee der Stadt Eschweiler auf Aufnahme der Bösen Buben gestellt. Die „Kolpingsfamilie Eschweiler, Abteilung Böse Buben” wurde als 15. Mitglied aufgenommen.

2007 war das Jahr der ganz großen Veränderungen bei den Bösen Buben: Guido Kuth stellte sich erstmals als Präsident als Nachfolger von Hans Federau vor. Zeremonienmeister Peter Frings sagte auch der aktiven Laufbahn ade. Erstmals rückte mit Ute Henrotte eine Frau auf diesen Posten vor.

Das Närrische Jubiläum 9 x 11 Jahre wollten die Bösen Buben 2009 bewusst nicht feiern. Dies soll nun in dieser Session nachgeholt werden: zum „Hundertjährigen”.
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