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Das „Schalke-Lied” ging einigen äußerst schwer über die Lippen

Von: MD
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Verbandsehrungen im Rahmen der Seniorensitzung (v. li.): Präsident Bernd Pontzen, Manni und Claudia Maeghs, Liane Kell, Herbert Carl, Helmut Scherwinske, Dieter Stupp und Vorsitzender Jochen David. Foto: Monika Dosquet

Höfen. Seit über 30 Jahren lädt das Ortskartell Höfen die Senioren des Ortes zu einer karnevalistischen Kappensitzung ein. Als nun am Sonntagnachmittag nahezu 160 Uniformierte Karnevalisten der KG „Biebesse” Höfen zu den flotten Rhythmen der „Lyra” in Richtung Bühne zogen, hatte sich die Vereinshalle bis auf den letzten Platz gefüllt.

Conférencier Christoph Rader führte mit sehr viel Charme und Humor durch das mehrere Stunden dauernde Spitzenprogramm, das ausschließlich von karnevalistischen Talenten aus Höfen gestaltet wurde.

Neben dem amtierenden Dreigestirn Prinz Frank I. (Call), Jungfrau Roberta I. (Robert Jakobs) und Bauer Thomas I. (Rader) war natürlich auch das Kinderprinzenpaar Tim II. (Rader) und Carolin I. (David), sehr zur Freude der anwesenden Großeltern, mit von der Partie. Die Tollitäten stellten an diesem Nachmittag noch einmal ihre Gesetze vor. Ob alle befolgt werden, lässt sich erst Aschermittwoch feststellen. Jedoch sollte die Erfüllung eines Gesetzes nach dem Willen von Bauer Thomas während der Seniorensitzung erfolgen. Er hatte bestimmt, dass das Ex-Dreigestirn und verschiedene Mitglieder des Elferrates, die alle unterschiedlichen Fußball-Fangemeinden angehören, gemeinsam und fehlerfrei das Schalke-Lied „Blau und Weiß wie lieb ich dich” vortragen mussten - für den einen oder anderen sicherlich nur mit viel Überwindung möglich.

Aber Gesetz ist Gesetz, und so traten Ralf Jansen, Udo Prick, Guido Hermanns, Frank Schmiddem, Heinz Mertens und Klaus Ernst an, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Letzterem, bekennender Dortmund Fan, war es jedoch anscheinend nicht möglich, dieses Lied über seine Lippen zu bringen. Deshalb hatte er einen Stoffhund mitgebracht, der quasi seinen Part übernahm.

In der Kategorie Tanz machten die Bambinis, die jüngsten des Vereines, den Anfang. Diese sechs bis siebenjährigen Tänzerinnen, die erst letzte Woche beim Städteregionskinderprinzentreffen in Beggendorf aufgetreten waren, begeisterten auch in Höfen das Publikum.

Aber auch die Kindergarde, die Jugendshowtanzgruppe, die Twister, die Showtanzgruppe und als Soloauftritte die Tanzmariechen Nora Pontzen, Evelyn Kaulartz und Diana Roder waren mit dabei.

Das Salz in der Suppe einer jeden Kappensitzungen sind aber auch Büttenreden, Parodien und Gesang. So erzählte der „Bruetmann” Frank Schmiddem von „Gott und der Welt”. Seine Mutter Elisabeth Schmiddem erinnerte sich als „ältere Frau” an frühere Zeiten, teils mit recht philosophischen Betrachtungen. Die „Ignatz-Lerchen” (Franz, Heinz und Engelbert Roder, Erich Jansen, Hermann-Josef Pauls und Erich Jakobs), seit über 30 Jahren eine feste Größe im Höfener Karneval, ließen wieder dorfinterne Ereignisse des letzten Jahres Revue passieren.

Der Verwandlungskünstler Georg Rosenwick, der immer wieder sehr authentisch in verschiedene Rollen schlüpft, sorgte zum einen als Roberto Blanco für ausgelassene Stimmung, zum anderen war er mit Elisabeth Schmiddem als Traumpaar „Jupp und Jolanda”, die wieder sehr eindrucksvoll Geschichten aus ihrem Ehekrieg zum Besten gaben, zu sehen.
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