Eischwiele - Das Prinzenduo rockt auch das Eschweiler Rathaus

AN App

Das Prinzenduo rockt auch das Eschweiler Rathaus

Von: Van et Prinzessche
Letzte Aktualisierung:
16185597.jpg
Was für staatse Kerle! Seine Tollität Prinz Patrick I. (rechts) und sein Zeremonienmeister Michael haben es drauf. Das Duo eröffnete am Donnerstag im Rathaus den Straßenkarneval und eroberte ausnahmslos alle Herzen im Sturm. Begeistert feierten die Fastelovendsjecke den rockenden Traumprinzen und Zeremonienmeister. Foto: G. Nial
16185602.jpg
Die kleinen Pagen wissen sich schon zu beschäftigen, wenn Seine Tollität Patrick I. und Zerm Michael wieder auf dem Tisch tanzen. Foto: A. Müsiert
16185615.jpg
Wenn diese drei Schönheiten – hier mit einem bezaubernden Hippiemädchen – mal nicht eigens aus Frroonkrreich anreisten. Foto: A. Mous Geul
16185616.jpg
Prinz Patrick I. schlug das erste Fass (seines Lebens) an. Foto: G. Zapft
16185608.jpg
Ein Prosit auf Papa Nowicki, der Geburtstag feierte. Foto: R. Zeuger

Eischwiele. Was für ein Traumprinz! Seine Tollität Prinz Patrick I. hat die Herzen der Eischwiele Fastelovendsjecke im Sturm erobert. Welche Wellen der Sympathie dem strahlenden Narrenherrscher entgegenschlagen, war am Donnerstag ganz klar bei der Eröffnung des Straßenkarnevals im Rathaus zu spüren.

Dort wurde pünktlich und traditionell um 11.11 Uhr die längste Theke der Indestadt eröffnet. Bürgermeister Rudi Bertram hatte auch dieses Mal tief ins Portemonnaie gegriffen und 270 Liter Freibier für die Eischwiele Fastelovendsjecke springen lassen.

Doch bevor das erste Fass goldgelbes Hopfenbräu sprudeln ließ, tauchte der prinzliche Hofstaat die sonst doch eher trostlose Rathaustreppe in einen Glitzertraum aus Blau, Gold und Weiß. Seine Tollität Prinz Patrick I. und Zeremonienmeister Michael schwebten geradezu auf einer Woge der Glückseligkeit die Stufen hinab, begleitet von ihren stattlichen Prinzenbläsern, ihren niedlichen Pagen und dem Rest der prinzlichen „Bande“.

„Ein herrliches Bild“, freute sich Bürgermeister Rudi Bertram und hieß die feierfreudige Truppe aufs Herzlichste willkommen. „Ich habe schon gehört, dass Ihr das ganz toll macht und das Ihr alle Menschen, ob jung, ob alt, mitnehmt. Dafür danke ich Euch und bitte macht weiter so.“

Kaum hatte Bertram den letzten Satz gesprochen, schon stand das prinzliche Duo auf der Theke und freute sich über ein rappelvolles Rathausfoyer. „Wat is dat schön mit so vielen fröhlichen Menschen Fastelovend zu feiern“, begrüßte Prinz Patrick I. seine närrischen Untertanen. „Wat sollen wir denn zuerst machen? Das erste Fass anschlagen oder das Rathaus rocken? Ah, ich sehe schon, Ihr habt Durst!“ Sprach‘s, sprang behände von der Theke und schlug das erste Fass Bier (übrigens das erste in seinem Leben) an. Und es ist gut gegangen. Jottseidank, keine Überschwemmung! Klarer Fall, dass der „Blaublütige“ die ersten Tabletts selbst mit kühlen Blonden füllte und verteilte, bevor er mit seinem Zerm wieder den „Entertainer“ auf der Theke gab. Und wenn er etwas kann, dann ist es „Mullen und Entertainen“. Das behaupten jedenfalls viele Zungen.

Gemeinsam mit den etlichen Hundert bunt Kostümierten und Peter-Heinz Arnolds, der die offizielle Sessionseröffnung traditionell musikalisch begleitet, rockten Prinz Patrick I. und Zerm Michael die heiligen Hallen, dass es nur so krachte. Und die Fastelovendsjecke hatten sichtlich ihren Spaß. Selten hat man so viele Menschen auf „Mir rocke de Stadt“ abgehen sehen. Ob es an der guten Grundstimmung lag, oder an der strahlenden Sonne da draußen, oder vielleicht doch an einem wirklich hervorragenden Narrenherrscher und genialen Zeremonienmeister? Unter der Feiermenge rockten auch die prinzlichen Eltern. Und da der Prinzenpapa am Donnerstag Geburtstag hatte, durfte der sich über ein Ständchen vom größten Chor Eschweilers freuen.

Und während das Prinzenduo sang und tanzte und einen riesigen Spaß mit den Fastelovendsjecken hatte, malochten die „Köbese“ Bürgermeister Rudi Bertram, Kämmerer Stefan Kaever, sowie die „Komitee-Ober“ Norbert Weiland, Manfred Wienands, Walter Münchow, Harald Ripp und Christian Wolny sich regelrecht kaputt. Viele durstige Kehlen galt es zu stillen. Das artete für die Aushilfskellner in körperliche Arbeit aus, die sie ja sonst nicht so kennen.

Eine gute Stunde lang wackelten im Rathaus die Wände, dann nahm Prinz Patrick I. noch eine kleine Ehrung an den Bürgermeister vor. Nee, es gab keinen Orden. Den hatte er schon. Eine neue Nase hat er bekommen. Und zwar eine blaue Gumminase, die er bitte, so Prinz Patrick I., an allen Fastelovendstagen tragen muss. „Und wenn ich höre, dass die Nase nicht getragen wird, dann kostet das jedes Mal einen Kasten Bier“, drohte der Narrenherrscher.

Naja, gerade fröhlich geguckt hat er nicht gerade, der Bürgermeister. Aber er hat versprochen, das zu tun, was der hohe Gebieter wünsche. „Aber der Aschermittwoch kommt, mein lieber Freund“, scherzte der Bürgermeister. „Und dann wirst Du Dir wünschen, nur eine Pappnas‘ tragen zu müssen! Aber erst einmal wird jetzt richtig Karneval gefeiert. Ich wünsche Euch für Rosenmontag strahlenden Sonnenschein!“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert