Aachen - Damit der Zug auch vorankommt: Stadtbetrieb sichert Straßen ab

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Damit der Zug auch vorankommt: Stadtbetrieb sichert Straßen ab

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Viel zu bewegen dieser Tage: Martin Wierig sorgt mit dafür, dass die Züge an Karneval gut durchkommen. Foto: Stadt Aachen/Elisa Bresser

Aachen. Die Pläne sehen auf den ersten Blick recht unspektakulär aus. Zwei DIN-A-3-Seiten als Stadtplanauszug mit Zugstrecken und vielen Punkten. Dazu eine sechsseitige Tabelle mit zahlreichen Abkürzungen, Zahlen und Verkehrszeichennummern.

Doch ohne diese Übersichten würde an Tulpensonntag und Rosenmontag nichts gehen, denn diese Pläne beschreiben detailliert, wo in Aachen wann welche Absperrgitter, Halteverbotszeichen und Standfüße aufgestellt werden müssen, damit die Karnevalsumzüge stattfinden können. Neben der Verkehrsplanung kümmert sich das Team im Stadtbetrieb auch darum, dass die zahlreichen temporären Halteverbotsschilder aufgestellt werden. Begonnen wurde damit bereits am 1. Februar in der Oppenhoffallee.

Rund 100 Schilder werden verteilt, hinzu kommen 176 Rot-Weiß- sowie rund 120 Metallgitter. Sie stehen beispielsweise auf dem Markt und an der Großkölnstraße. Im Laufe der Jahre haben sich einige Veränderungen in der Planung ergeben. Etwa die Umlegung der Zugaufstellung am Rosenmontag von der Oppenhoffallee auf den Adalbert-Stein-Weg. So konnten die Anwohner sowie die Parksituation an der Oppenhoffallee etwas entlastet werden.“ Auch die Umlegung der Zugstrecke, die ehemals am Büchel vorbeiging und nun über die Großkölnstraße führt, geht auf die Beteiligung des Teams im Stadtbetrieb zurück.

Der mittlerweile zuschauerfreie Bereich ist weiterhin eine Herausforderung wegen des Straßenbelags. „Darum stehen zwischen der Menoriten- und der Mostardstraße Helfer, die den Fahrzeugen sagen, wenn der Weg wieder frei ist“, erläutert Ganser. Die jüngste Veränderung kam im vergangenen Jahr. Wegen der erhöhten Terrorgefahr wurden Lkw-Sperren eingerichtet. An 19 neuralgischen Stellen wie Normaluhr, Kaiserplatz und Alexianergraben wurden Blockadefahrzeuge aufgestellt. In diesem Jahr werden mit Unterstützung der Stawag sechs bis sieben solcher Sperrstellen errichtet.

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