Kreuzau - „Clowns meet Nikolaus”: Kinder gestalten närrische Ausstellung

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„Clowns meet Nikolaus”: Kinder gestalten närrische Ausstellung

Von: han
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Kreuzauer Realschüler gestalteten eine Karnevalsausstellung im Rathaus. Bunter Flure, geschmückt mit Arbeiten, sollen Wartezeiten karnevalistisch verkürzen. Ein Blick auf die Schülerarbeiten lohnt allemal. Foto: Schmitz

Kreuzau. Karneval hat in Kreuzau Tradition, und da macht auch das Rathaus keine Ausnahme. Weil die Gemeindeverwaltung an mehreren Tagen in der fünften Jahreszeit für „die Jecken” offen steht, müsse es natürlich auch in karnevalistischem Glanz und karnevalistischer Stimmung erstrahlen, wie Bürgermeister Walter Ramm jetzt bei der Ausstellungseröffnung „Clowns meet Nikolaus” formulierte.

71 Jungen und Mädchen der Realschule Kreuzau haben mit ihren Arbeiten den Hauptflur im Rathaus gestaltet, auf Anregung von Richard Schall, dem „Haus und Hof-Künstler” der KG „Ahle Schlupp”, so des Bürgermeisters Lob.

Schon kurz nach den Sommerferien wurden die Schüler im Kunstunterricht vom Karnevalsbazillus erfasst. „Realschule Kreuzau im Karnevalsfieber” lautete das Motto, und die verschiedenen Klassen widmeten sich unterschiedlichen Motiven. Clowns, Masken und Orden wurden gemalt, einige bauten sogar Karnevalswagen aus Schuhen. Dem Ausstellungsmotto wurden alle gerecht.

Am Nikolaustag waren sämtliche Schülerkunstwerke fertig. Und so manchem Schüler viel ein Stein vom Herzen. Wochenlang hatten sie gebastelt, gewerkelt und gemalt.

Bürgermeister Walter Ramm war sich sicher, dass die Ausstellung den Bürgern gefallen wird. Indirekt ist sie natürlich auch eine Art Bürgerservice, da verwaltungsübliche Wartezeiten jetzt karnevalistisch angehaucht sind. Der Flur im Rathaus ist jedenfalls bunt geworden durch die karnevalistisch-närrischen Unikate, die an den Wänden hängen.

Die Klasse fünf der Schule widmete sich Materialcollagen, die sechste Klasse Kritzelmasken. Ohne Themenvorgabe entstanden die anderen Arbeiten, in denen die Schüler ihre Kreativität ausleben konnten und so manches Bild schon von starker Ausdruckskraft schufen. Deutlich wurde aber auch, dass man in Kreuzau den Karneval lebt und alle an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, das Brauchtum zu stärken.

„Wer in der Gemeinde so richtig glücklich werden will und sich hier auch so richtig zuhause fühlen möchte”, so das Fazit von Walter Ramm, „der muss schon etwas jeck angehaucht und karnevalistisch belastet sein”. Die Realschüler sind es. Sie hatten, wohl mit Blick auf Wunsch-Schulnoten, auf „Einser” gesetzt. Und so begann die Rede des Bürgermeisters pünktlich um 11.11 Uhr.
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