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CCKG kennt Rezept für Stimmung

Von: rb
Letzte Aktualisierung:
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„Der liebe Mock weiß, dass ich kein Engel bin”: Uwe Mock (rechts) und Axel Fuchs sangen und tanzten sich in die Herzen der Jülicher Jecken. Foto: Beyß

Jülich. Jeder sucht es, jeder will es. Nicht jeder findet es. In der jecken Zeit ist das Rezept für tosende Stimmung heiß begehrt. Die Café-Cholera-Karnevalsgesellschaft (CCKG) kennt sich damit aus.

Bei ihrer diesjährigen Trunksitzung bewies sie wieder einmal, dass sie beim Zubereiten und Servieren ihres Mehr-Gänge-Menüs einfach den Dreh raus hat.

Und hier kommen die Zutaten: 1. Genügend Platz: Der große Saal des Kubas war bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Geordnete Sitzreihen waren wie immer bei CCKG-Sitzungen - oder vielmehr Stehungen - verpönt.

2. Personal: Unverzichtbar. Die beiden Sitzungspräsidenten Uwe Mock und Axel Fuchs gaben dem Abend die besondere Note. Einstudierte Witze? Fehlanzeige. Frei nach dem Motto „Plan ist gut, Spontanität ist besser” ließen die beiden Herren das Stimmungsbarometer in der Halle steigen. Sie redeten, sie sangen, sie lachten, sie tanzten - und das Publikum stimmte ein. Zumal es ein ganz besonderes Jubiläum zu feiern gab: „Jetzt weed jerock - 22 Johr Präses Uwe Mock”. Klassiker wie „Freibier” und „3 mal O” durften bei diesem Anlass nicht fehlen.

Auch die Sitzungspräsidenten hatten ihr eigenes Personal: Ihren Butler Caddy, der sie mit kühlen Getränken versorgte und sich um sonstige Bedürfnisse kümmerte - meistens.

3. Ehemaliges Personal: Auch die einstigen Gehilfen sind stets herzlich willkommen. Die Butlers statteten der Bühne natürlich einen Besuch ab und brachten gleich Hacky Posaune mit, der - wie er endgültig klarstellte - nicht Saxophon spielte.

4. Musikalische Untermalung: Wo Mock und Fuchs singen, da muss auch Musik sein. Die hauseigene Stimmungskapelle der CCKG „Les 6 Kölsch 1 Cola” sorgte stets für den richtigen Ton. Mit drei neuen Bläsern ging es frisch ans Werk.

5. Singsang: La la la la la la la la la la la. Klingt leicht - ist es auch. Und es ist effektiv und macht gute Laune. Die einmalige Melodie der CCKG kam wie immer häufig zum Einsatz, wenn Gäste die Bühne betraten. Mit gesanglicher Brillanz überzeugte auch Frank Mürkens alias „Grandmaster Fuss” mit seinen Kompanen Frank Esser und Wolfgang Steufmehl.

Sie machten der KG ein Kompliment der Sportfreunde Stiller und gaben ihre allseits bekannte Zugabe „Rote Rosen” zum Besten. Für einen süßen Beigeschmack sorgte auch Bernd Flücken, der dieses Mal mit Unterstützung zwei junger Pfläumchen den Pflaumen-Schnaps, Reibekuchen und sein Heimatstädtchen Jülich besang.

7. Sportliche Höchstleistungen: Die KG kann nicht nur singen und trinken, sondern auch tanzen. Das bewiesen unter anderem die gemischten Mariechen, die gleich zu Beginn ihre Hüften schwingen ließen. Auch das Männerballett der KG Rurblümchen (inklusive Uwe Mock) war mit von der Partie und glänzte mit schwindelerregenden Hebefiguren und viel nackter männlicher Haut - allen voran Präsident Frank Kutsch.

7. Ehrengäste: Die diesjährigen Ehrengäste hießen Prinz Daniel der zweite I., Jungfrau Macarena I. und Bauer „Is schon da” I. Sie kamen rechtzeitig zur Show der Garde, die Hauptmann Hacky Posaune voller Stolz anführte.

Die Zubereitungszeit beträgt rund vier Stunden. Und die Dekoration besteht aus vielen ersten Raketen. Denn schließlich ist die Fünfte gar nichts Besonderes mehr.
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