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Außerirdische landen in Rurstadt

Von: kr/ptj/ng
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Passend zum Motto „Jülich ist UberAll” haben sich auch diese fünf Jecken kostümiert: Als Außerirdische mit Perücken und Brillen verkleidet kamen sie zum Kinderzoch am Tulpensonntag in die Foto: Krl

Jülich. In Massen bevölkerten Außerirdische die Jülicher Innenstadt, denn die meisten Teilnehmer des Jülicher Kengerzochs hatten getreu dem Motto „Jülich ist ÜberAll” ihre Kostümierung gewählt. 55 Gruppen, begleitet von den Trommlercorps aus Schophoven und Siersdorf, hatten sich auf den Weg durch die City gemacht.

13 große Motivwagen, die nicht nur von den Jülicher Gesellschaften sondern auch von der Stadtgarde, der Jülicher Feuerwehr, die in diesem Jahr mit Prinzessin Eileen, Bauer Marsha und Jungfrau Lara das Kinderdreigestirn stellte, und etliche andere Gruppen und Vereine hatten ihre Fahrzeuge als Ufos, Raumschiffe oder Raumstationen hergerichtet.

Grüne Männchen, Raumfahrer und Marsmenschen waren unterwegs. Auch Gestalten aus Starwars oder Raumschiffe Enterprice waren auf den Beinen. Als Space-Cows war die Kommstraße dabei, die All-Wehr mit ihrem Löschschiff Juliacum sorgte für Sicherheit im All und sogar die Bewohner des Stammhauses waren als Stamm-Wars mit von der Partie. Natürlich kamen auch Teufel und Clowns oder Engel im Kengerzoch vertreten, gehören sie doch auch zum karnevalistischen All.

Für das Kinderdreigestirn war dieser Tag der Höhepunkt der Session, den sie trotz Schnee und Kälte sichtlich genossen. 50 Tonnen Wurfmaterial mischten sich unter die Schneeflocken, die auf etliche tausend Närrinnen und Narren, die singend und schunkelnd dicht gedrängt am Straßenrand feierten, herab rieselten. Angeführt wurde der närrische Lindwurm in diesem Jahr von der katholischen Grundschule Jülich. Sie hatte das Motto vorgeschlagen und selbstverständlich kamen Eltern, Lehrer und Schüler als Außerirdische.

Beim Linnicher Karnevalsumzug am Tulpensonntag begeisterten drei Karnevalswagen und elf originelle und kreative Fußgruppen die Jecken am Straßenrand, die trotz Schnee und Minustemperaturen ebenso zahlreich am Straßenrand erschienen waren wie in den Vorjahren. Unter dem Motto „Janz Linnich friert, jetzt wird isoliert”, ließen sich die Narren vom Winterwetter nicht die tolle Fastelovendstimmung vermiesen. Gut gelaunt verteilten die Karnevalisten jede Menge Kamelle unter dem bunt kostümierten, jecken Volk.

Einziger Wermutstropfen des Tages: ÊAufgrund der schlechten Wetterlage wurde der Zugweg des Lindwurms gekürzt: Die Mahrstraße wurde nicht abgelaufen.

Unter dem Motto „Fastelovend in Titz, trick jede Jeck vom Sitz”, zogen elf Groß- und fünf Kleinwagen und 26 Fußgruppen beim 35. Titzer Tulpensonntagszug durch den Ort. Mit 880 Zugteilnehmern ist dieser im Vergleich zum letzten Jahr deutlich angewachsen. Dicht an dicht standen kostümierte Jecke am Straßenrand. Als Senftuben erschienen der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen und seine Gattin Gabriele, als alte Möhne bewegte sich Ortsvorsteher Norbert Schiffer mit einem Handwagen fort.

Kleines Detail am Rande: Eine Titzer Treckerfahrerin, die einen Großwagen zog, war bei Minustemperaturen als Hawei-Mädchen kostümiert. So müssen echte Jecke gestrickt sein!
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