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Auch in Eicherscheid versteht man Karneval zu feiern

Von: M.S.
Letzte Aktualisierung:
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Kleine Tänzerinnen - ganz groß! Das Mädchenensemble „Sweeties” ist aus dem Eescher Fastelovendstrubel nicht wegzudenken. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. Den Wilden Westen gibt es auch in Eicherscheid - da war die Festhalle Tenne fast zu klein, um das fröhliche Völkchen an anmutigen Squaws, Kriegern mit Friedenspfeife statt auf dem Kriegspfad und Luftschlangen statt Lassos schwingenden Cowboys zu fassen. Weit und breit kein Sheriff, der einen Revolverhelden dingfest machen wollte.

Doch in ihrem stilecht gezimmerten Westen-Saloon blieben die Golddörfler nicht unter sich. Zahlreiche Gäste aus nah und fern machten zum Auftakt der tollen Tage ihre Aufwartung.

Die veranstaltende Eicherscheider Vereinsgemeinschaft hatte in dieser Session das Trommler- und Pfeiferkorps mit der Ausrichtung der Karnevalsfeierlichkeiten beauftragt. Dem Spielmannszug gelang es, ein attraktives Fastnachtsprogramm aus insgesamt fünf Höhepunkten zusammen zu stellen, das Veilchendienstag mit einem Festumzug ausklingen wird.

Lange vor dem jecken Sitzungsbeginn um 20 Uhr elf brachte ein Quintett der Steckenborner Showband „Melano” die Anwesenden in Stimmung und gute Laune. In bewährter Manier, mit Witz und Humor führten Conférencier Klaus Nießen und Zeremonienmeister Ralf Offermann zu den Highlights des Abends. Das Moderatorenduo hatte sich, dem Motto des närrischen Treffens gemäß, mit einem Quarterhorse als Steckenpferd gewappnet. Für die Auftretenden das Signal: Ab, zur Bühne, immer der Mähne nach!

Die längst über die Nordeifel hinaus bekannten Dedenborner Nachwuchskarnevalisten Pit und Pitterchen wurden von Klaus Nießen mit Vorschusslorbeeren bedacht und als „Eisbrecher” begrüßt. Diesem Ruf wurden sie gerecht, plauderten frank und frei, wie es „bei uns zu Haus” zugeht.

Die Tanzgruppe „Sweeties” ist aus dem Eicherscheider Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken. Diesmal präsentierte das Mädchen-Ballett, choreografisch betreut von Anja Offermann und Petra Förster, eine rundum reife Darbietung im simulierten Boxring, melodisch umrahmt vom Song „Eye of the Tiger”.

Als „Tulpenheini” hatte sich Büttenredner Robert Paquet aus Ostbelgien auf den Weg in die Nordeifel gemacht und erntete für seinen Vortrag wahre Lachsalven. Danach gehörte die Tennenbühne dem erfolgreichen Damen-Tanzensemble „Ladykracher”, dem Büttenredner „Et Hühldöppe” (Werner Heck) und dem spritzigen Quartett „Thek Pfeif”. Stets gern gesehene Gäste bei ihren Eescher Freunden sind auch die Jungs des Vossenacker Männerballetts.

Christoph Nellessen aus Rurberg stieg als „Ne Eefel-Buer” in die Bütt und erntete auf seine Gags und trockenen Pointen immer wieder spontane Lachsalven.

Dann gehörten die Bühnenbretter den Frauen des Trommler- und Pfeiferkorps: Sabine Jacobs, Sabine Offermann, Heike Rader, Heike Förster, Anja Offermann, Sigrid Hammerschmidt, Bettina Sistermans und Anja Kuck verwandelten den Saal in eine ausgelassene Rodeo-Arena. Der Erfolg des achtköpfigen Ensembles wurde von Ernst Kaulard gekrönt, den die TPK-Ladies als ihren „Traummann” vorstellten und prächtig in Szene setzten.

In bewährter Weise hatten die Tänzerinnen der Gruppe „Baccaras” gegen Programmende ihren großen Auftritt, ehe mit einem imposanten Schlussbild das farbenprächtige Finale eingeläutet wurde.
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