Übach-Palenberg - Am Rosenmontag sind in Übach sogar die Affen los

Am Rosenmontag sind in Übach sogar die Affen los

Von: Markus Bienwald
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Die Freiwillige Feuerwehr sorgte für ordentlich Qualm. Foto: Markus Bienwald
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Schön und schön warm ging es bei diesem Duo zu. Foto: Markus Bienwald
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Übach-Palenberg. Es war ein Rosenmontag, wie man sich ihn als Jeck nur wünschen kann: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, beste Stimmung und Wagenladungen voll mit Kamelle gab es gestern beim zentralen Rosenmontagszug in Übach-Palenberg. Die Dime Foto: Markus Bienwald
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Der Übacher-Palenberger Rathausplatz erwies sich am Rosenmontag wieder als Epizentrum des jecken Treibens. Kurz vor dem Start der Fastenzeit flogen die Kamelle ganz schön tief. Foto: Markus Bienwald
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Bei dieser tollen Truppe war der sprichwörtliche Konfettiregen schon fast unvermeidlich. Foto: Markus Bienwald
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Gut beschirmt und bestens gelaunt ging es für diese Truppe in den Rosenmontag. Foto: Markus Bienwald
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Der Beißtest zeigte, dass diese Frucht nicht unbedingt mundete. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Es war ein Rosenmontag, wie man sich ihn als Jeck nur wünschen kann: Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, beste Stimmung und Wagenladungen voll mit Kamelle gab es am Morgen beim zentralen Rosenmontagszug in Übach-Palenberg.

Die Dimensionen des närrischen Lindwurms, der vom Palenberger Bahnhof über die Kirchstraße, Maastrichter Straße und Carolus-Magnus-Straße bis hin zum Rathausplatz zog, zeigten sich schon in der Aufbauzeit. Denn eine gute Stunde, bevor sich der bunte Zug durch die Stadt in Bewegung setzte, standen die Organisatoren des Festausschusses Übach-Palenberger Karnevalsvereine schon bereit, um alle 38 teilnehmenden Gruppen einzuweisen.

„Es ist grandios, wir bewegen heute alleine schon 850 Zugteilnehmer“, freute sich Wolfgang Dressel von der Zugleitung. Und Ingo Grolla, der am Zugrand fleißig Spenden für die teilnehmenden Karnevalsgesellschaften sammelte, ergänzte noch: „Der ganze Zugweg ist voll von Menschen, das ist echt super!“ Ein Ausrufezeichen hinter dem in allen Belangen mehr als gelungenen großen Zug durch die Gemeinde setzte sicherlich auch die Vielfalt bei den zu bestaunenden Kostümen. So setzte die Johanniter-Kita beispielsweise auf den Spruch „Die Affen sind los“, was sich in großen wie kleinen Urwaldbewohnern und viel Spaß äußerte.

Märchenhaft gingen die beiden Kitas der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus Übach und Boscheln zu Werke. Denn hier trafen traumhafte Kostüme auf bestens gelaunte große wie kleine Menschen.

Konfetti, Kamelle und jede Menge Bützchen später trafen auch die jecken Bienen vom Verein „FUNtasie“ auf die Narren am Zugrand. Die hatten sich übrigens in diesem Jahr ein wenig verteilt. Dennoch durften die Anwohner des Rathausplatzes und der angrenzenden Straßen sich mit vollem Recht wieder einmal als Epizentrum der Narretei fühlen. Denn hier versammelten sich schon eine gute halbe Stunde vor Eintreffen des Zuges die Jecken. Dass der Rosenmontag unbestritten einer der höchsten Feiertage im Rheinland ist, merkte man aber nicht nur an der besten Feierlaune.

Die Menschen kamen nicht nur einfach mit Tüten und Taschen, um ganze Wagenladungen an Kamelle und anderem Wurfmaterial mit nach Hause zu nehmen. Sie drückten ihre Wertschätzung für die durchweg tollen Zugteilnehmer auch in eigenen, teils sehr fantasievollen Kostümen aus. So räkelte sich beispielsweise ein Stoffäffchen an einer schicken Dame, in der Menge war auch ein aufgeblasener Dinosaurier zu erkennen, viele Clowns, Harlekins und andere Spaßmacher machten den Rosenmontagszug in Übach-Palenberg zu einem bunt durchmischten Kaleidoskop des Karnevals.

Schon mit ihren Kostümen hatten übrigens die „Pappnasen“ aus Scherpenseel, von denen verdächtig viele schon einmal in führender Position bei einer nicht mehr existierenden KG tätig waren, in Sachen Beliebtheit die Nase ganz weit vorn. Denn als „Haribo“ war bei ihnen der tütenweise Genuss garantiert.

Dass sich aber nicht nur ehemals organisierte Karnevalisten immer wieder zu wagenbauerischen und kostümmäßigen Höchstleistungen anspornen lassen, zeigten die vielen jungen Menschen, die gruppenweise dabei waren. So eroberten beispielsweise die Aliens und Astronauten ihr „ABIversium“, die „Deppstreetboys“ zeigten, wie die fünfte Jahreszeit in Hawaii gefeiert wird, und die Jungs und Mädels der Kaiser-Karl-Stube waren als „Karls Knackis“ die wohl besten Bankräuber und Kreditberater des gesamten Zuges.

Bob Marley, mehrere Horden bananensüchtiger Minions, die grandios kostümierten „Opas und Omas“ um Tanja Stör, Legosteine, Steinzeitbewohner und noch vieles mehr gab es zu bestaunen und zu beklatschen.

Dank der Darbietungen der Privat-Musikkapelle Scherpenseel und des Trommler- und Pfeiferkorps Übach-Palenberg stimmte auch die musikalische Begleitung. Und mit seinem Hofstaat machte Stadtprinz Thomas I. (de Jong) von der KG „Lustige Marienberger Jekken“ , der für seine Amtszeit viele Lorbeeren einfuhr, auch am Zugende eine Top-Figur. Da gab es auch viel Applaus von den KG-Kollegen der Übach-Palenberger Karnevalsgesellschaft (ÜPKG), der KG „Frelenberger Esel“ und der Karnevalsvereinigung „Wurmtal-Funken“, die natürlich auch am schönsten Tag im Karneval nicht fehlen durften.

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