Aachen - Zum Schluss heißt es: Adieda in sieben Jahren

Zum Schluss heißt es: Adieda in sieben Jahren

Von: Bernd Mathieu
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Der Bischof und die Kinder: Heinrich Mussinghoff freut sich auf die Begegnungen mit vielen Menschen, jungen und alten, mit den Einheimischen und den Gästen. Den Abschlussabend am 29. Juni versteht er als Dank an die gastfreundlichen Aachenerinnen und Aachener. Foto: Harald Krömer

Aachen. „Adieda in sieben Jahren.“ Das klingt salopp, völlig selbstverständlich, locker, freundlich, fröhlich. So soll am letzten Abend der Heiligtumsfahrt auch die Stimmung auf dem Katschhof sein. Und ich freue mich sehr, dass ich diese Abschiedsfeier als Chefredakteur der Aachener Zeitung und der Aachener Nachrichten moderieren darf.

Erstmals wird es zum Ende der Heiligtumsfahrt – am Abend vor der Verschließungsfeier – diesen Schlussakkord geben. Bischof Heinrich Mussinghoff sagt dazu: „Wir wollen dazu insbesondere die Aachener Bevölkerung einladen. Dies soll auch ein kleines Zeichen des Dankes für die Gastfreundschaft sein, die Aachen den Besucherinnen und Besuchern in der Woche zuvor geschenkt hat.“

„Adieda in sieben Jahren“: Was so entspannt klingt, soll auch so werden. Ein bisschen Öcher Flair soll den letzten Abend der Heiligtumsfahrt begleiten. Ein Blick auf vorgesehene Programmpunkte sorgt für eine Art Vorgeschmack. Vom Marienturm des Rathauses aus soll auf dem Glockenspiel die Aachener Hymne „Urbs Aquensis“ bis zum Katschhof klingen. Kids von der Beverau und der Kinderchor der Domsingschule setzen weitere musikalische Akzente.

Und es gibt Texte in Öcher Platt zu „Marienkleid & Windeln“, geschrieben und vorgetragen von Karl Allgaier und Manfred Birmans.

Die Gruppe „capella A capella“ ist mit dabei. Hein Engelhardt liest neue Strophen von „Urbs Aquensis“ vor.

Zwei Talkrunden sind geplant, mit Aachenerinnen und Aachenern, Organisatoren, Mitarbeitern, Nachbarn, Menschen rund um die Heiligtumsfahrt. Auch Weihbischof Karl Reger wird mit dabei sein.

Nach dem Schlusssegen von Dompropst Helmut Poqué spielen Turmbläser vom Chorhallen-Dach aus – na, was schon? Richtig: „Urbs Aquensis“. Geplant ist das so: Das Publikum singt begleitet von den Turmbläsern die erste Strophe in Latein, die Strophen zwei bis vier dann in bekannten Öcher-Platt-Texten und die Strophen fünf bis sechs in der Neufassung zur Heiligtumsfahrt von Hein Engelhardt. Also eine richtige Welturaufführung! Rund anderthalb Stunden soll diese neue Art des unterhaltsamen Ausklangs der Heiligtumsfahrt mit Musik, Geschichten und Talk-Runden dauern. Ich möchte schon jetzt unsere Leserinnen und Leser herzlich einladen, rund um die Altarinsel auf dem Katschhof am 29. Juni dieses Programm mit zu erleben.

An der Vorbereitung dieses Abschlussabends ist auch Domkapitular Rolf-Peter Cremer beteiligt. Er ist verantwortlich für die Pilgerangebote. Er sagt: „Wir wollen mit der Heiligtumsfahrt den Menschen die Möglichkeit geben, in einem großen Kontext und mit vielen anderen ihren Glauben zu erfahren.“ Und der Abschlussabend wird zeigen, dass das auch mit Öcher Sprache und Melodie möglich ist!

Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff freut sich darüber, dass so viele Menschen aus aller Welt zur Heiligtumsfahrt nach Aachen kommen. Gerade deshalb ist es ihm wichtig, den Aachenerinnen und Aachenern, die in verschiedenen Rollen und auf unterschiedliche Art Gastgeber sind, zu danken, zum Beispiel mit diesem Abend auf dem Katschhof. Mussinghoff: „Die Aachener Heiligtumsfahrt ist eine Inspiration, die viele Leute bindet. Sie ist eine Bewegung, die viele Menschen erfasst.“

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