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Leise rieselt der Schnee und erzeugt eine fast weihnachtliche Atmosphäre. 17 Uhr - wir haben unsere Einzelzelte bezogen und wärmen uns in den dicken Daunenschlafsäcken. Hinter uns liegt der morgendliche Aufstieg von Gorak Shep (5.130 Meter) zum Mount Everest Base Camp auf 5.365 Meter.

Bis hier hat uns unsere Gruppe begleitet und wird im Gemeinschaftszelt unserer Eco-Everest-Expedition 2012 mit Tee bewirtet. Der Abschied von unserer Gruppe, die jetzt wieder nach Gorak Shep zurückgeht, fällt uns nicht leicht. Chuldim, der nepalesische Führer, "segnet" uns mit einem gelben Gebetsschal. Mit herzlicher Umarmung verabschieden wir uns von jedem einzelnen Teilnehmer unserer Trekkinggruppe.

Jetzt beginnt für uns ein neuer Abschnitt. Herzlich willkommen werden wir von Pertemba, dem Base Camp Manager, den wir schon von Khumjung her kennen. Er zeigt uns unser Zuhause für die nächsten Wochen: Küchenzelt, gemeinschaftliches Essenszelt, Versorgungszelt, Kommunikationszelt und die 19 Einzelzelte für die 16 Mount-Everest- und drei Lhotse-Besteiger. Vor uns sind schon einige Inder eingetroffen, die uns freundliche "Antrittsbesuche" in unseren Zelten abstatten und Gia, ein sympathischer Georgier.



Den ersten Abend verbringen wir im Essenszelt zusammen mit den Indern und mit Gia. Wir fühlen uns schon ein wenig zuhause hier im Base Camp in der freundlichen Atmosphäre, wohl ausgelöst durch die ruhig-charistmatische Persönlichkeit von Pertemba, dem berühmten 66-jährigen Sherpa und der kameradschaftlichen Freundlichkeit der Inder und von Gia, dem Georgier. Aber von anderen Everest-Besteigern wissen wir: Der lange Aufenthalt hier im Base Camp zehrt am "seelischen Gleichgewicht". Wie wird es uns ergehen?

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Ob als Au-Pair in Frankreich, Schüler im USA-Aufenthalt, ob Weltenbummler auf Dauer-Trip oder Alt-Aachener mit neuem Wohnsitz. Hier ist ihr Platz zum Bloggen.

Bergsteiger

Im Rahmen der "Eco Everest Expedition 2012" wollen Paul Thelen (68) aus Würselen und Eberhard Schaaf (61) aus Aachen den höchsten Berg der Welt besteigen, den Mount Everest. Die Teilnehmer wollen dabei den Gipfel vom hinterlassenen Müll vergangener Expeditionen säubern. In diesem Blog berichten die beiden erfahrenen Bergsteiger von ihren Abenteuern im Himalaya.

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