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Die alte Gartenhütte musste unbedingt aufgeräumt und entrümpelt werden. Schon seit längerer Zeit geisterte dieser unbequeme Gedanke in meinem Kopf herum. Jetzt endlich war es soweit. Leere Dosen, ausrangierte Behälter und andere Sachen (vorher der Gedanke: Vielleicht kann ich dieses oder jenes noch gebrauchen) entfernte ich aus der Ansammlung unnötiger Dinge. Dann fiel mein Blick auf den schwarzen Plastiksack, worin sich getrocknetes Moos befand.

Diese ungeliebten Pflanzen kratzte ich in den letzten Jahren prophylaktisch aus unserem Rasen heraus, um nach dem Trocknen die hängenden Blumenkörbe damit zu verschönern. Allerdings hatte ich bis jetzt schon zuviel davon gesammelt. Deshalb stand mein Entschluss fest: Dieses Moos gehört in den Mülleimer. Am Ende fegte ich noch den Boden und wollte gerade die Schaufel in diesen Sack mit dem Moos entleeren.

Bevor dies jedoch geschah, schaute ich mit wehmütigem Blick auf den Inhalt. (wehmütig deshalb, weil ich vor einiger Zeit im Baumarkt sah, dass 400 Gramm Moos 3.80 Euro kosteten.) Aus der Dunkelheit des Behältnisses strahlten mich zwei kleine, glitzernde Sterne an. Verwundert erkannte ich dann mit einiger Verzögerung, dass es sich um die Augen einer kleinen Maus handelte, worin sich das Tageslicht widerspiegelte.

Behutsam habe ich dann den Sack waagerecht auf den Boden gelegt und auf den hinteren Teil geklopft. Blitzschnell verließ die kleine Maus ihr komfortables Zuhause. Meinem Gefühl entsprechend, hätte ich ihr eigentlich "unbefristetes Wohnrecht" einräumen sollen.

Schon zuvor war mir bewusst geworden, dass ich nicht der einzige Nutzer der Gartenhütte war. Beim Befüllen des Drahtbehälters mit Erdnüssen, die für die Vogelwelt vorgesehen waren, fielen einige Nüsse auf den Boden. Da ich es an diesem Tage eilig hatte, ließ ich sie liegen. Am nächsten Tag waren sie verschwunden. Das waren Mäuse, konstatierte ich scharfsinnig.

Als ich dies meiner besseren Hälfte berichtete, kaufte sie schon am nächsten Tag vier handelsübliche Mausefallen. Sie liegen jetzt nutzlos in der Hütte herum; denn sie wurden nie von mir "scharf" gemacht.

Sind wir doch einmal ehrlich. Eigentlich sind diese kleinen Nager doch possierliche Tierchen, die einen Vergleich mit unseren beliebten Haustieren nicht scheuen müssen.

Natürlich fallen mir beim Befüllen der Erdnussbehälter immer noch Nüsse auf den Boden, die ich jedoch grundsätzlich nicht mehr einsammeln werde.

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