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Unicef-Botschafterin dankt für die Spendenflut

Ein Kommentar von Sabine Christiansen

Liebe Leserinnen und Leser der Aachener Zeitung und der Aachener Nachrichten, im Namen von Uni­cef Deutschland möchte ich mich für Ihre großartige Hilfsbereitschaft für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen herzlich bedanken. Wieder einmal hat sich unsere gute Partnerschaft als Rettungsanker in der Not bewährt.

Seit 1995 wissen wir die Aachener an unserer Seite, wenn es heißt, schnelle Hilfe für Kinder zu mobilisieren und uns auch für die stark zu machen, die gerade nicht im Mittelpunkt des Medieninteresses stehen. Manfred Kutsch und seine Frau Silke Fock-Kutsch haben mit ihren inzwischen 21 Projektreisen nach Afrika, Mittel- und Südamerika, Asien und Osteuropa ein Stück Uni­cef-Geschichte geschrieben, einen kleinen Weltatlas der Hilfe für Kinder. Wir haben Schulen für Afrika gebaut und Überlebenspakete geschnürt, uns gegen Mangelernährung, Kinderarbeit, Kinderhandel, Gewalt und Missbrauch stark gemacht.

Uni­cef arbeitet seit 1947 auf den Philippinen und hat unmittelbar nach der Katastrophe sein Netzwerk von Partnern aktiviert: in der Regierung, bei den Behörden, den UN- und Nichtregierungsorganisationen. Hilfsgüter aus lokalen Warenlagern stehen bereit. Insgesamt sind 120 Uni­cef-Mitarbeiter im Einsatz. Zusätzliche Experten wurden in die Region gebracht, die, unterstützt vom Team in Manila, von Tacloban, Ormoc, Aklan und Capiz aus schnell und gezielt helfen. Dazu gehören die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, Latrinen und sauberem Wasser sowie der Aufbau von Notunterkünften und Schutzzentren sowie Schulmaterial.

Die Not ist immer noch allgegenwärtig, die Gefahr von Krankheiten und Epidemien ist noch nicht gebannt. Wir setzen alles daran, die Hilfe auf abgelegene Gebiete auszuweiten und die lokalen Gesundheitseinrichtungen zu stärken, damit sich die Situation nachhaltig stabilisiert. Auch der Schulunterricht soll in diesen Tagen wieder beginnen – ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Unsere Hilfe braucht einen langen Atem. Vielen Dank, dass Sie weiter dabei sind.

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